Surfen Sie mit gesundem Menschenverstand

Andre Wolf, 15. Februar 2018

Oder wie wir bei uns sagen: Zuerst denken – dann klicken!

Technische Sicherheitslücken stellen nur einen Teil der Risiken beim Internetsurfen dar. Wo Angreifer dank aktueller Software und Systeme, dank Firewalls und Virenscannern nicht weiterkommen, versuchen sie Anwender auf andere Weise zur Installation von Schadsoftware oder Herausgabe sensibler Daten zu bewegen. Vergleichbar mit dem Trickbetrug an der Haustür, setzen auch Angreifer im Internet auf die Vortäuschung einer persönlichen Beziehung zum Opfer oder machen Gewinnversprechen.

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Viele weitere Varianten dieser Social Engineering genannten Vorgehensweise sind denkbar und werden eingesetzt. Zum Teil wird dabei auch ein indirekter Kontakt über Freunde des eigentlichen Opfers gewählt.

Daher ist auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik der Ansicht:

  • Vertrauen Sie Meldungen, Nachrichten und Aufforderungen nicht blind.
  • Klicken Sie nicht auf jedes Angebot, auch wenn es noch so verlockend klingt. Denn auch im Internet gibt es nichts umsonst.
  • Viele Anbieter, die mit Preisen und Belohnungen locken, wollen nur an Ihre Daten.
  • Manche versuchen eventuell später, Ihre Daten weiterzuverkaufen oder durch spezielle Schadsoftware an weitere Daten von Ihnen zu kommen.
  • Haben Sie Zweifel an der Integrität einer Webseite, suchen Sie im Impressum nach einer Telefonnummer und verschaffen Sie sich telefonisch einen Eindruck von der Situation.
  • Bei merkwürdigen Nachrichten von Freunden, rufen Sie diese an und fragen Sie nach, ob die Nachricht wirklich von dem oder der Bekannten stammt.
  • Seien Sie wachsam und vorsichtig.

Ein Ratschlag via BSI für Bürger


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