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Südafrikanische Coronavirus-Variante in Deutschland entdeckt

Tom Wannenmacher, 12. Januar 2021
Mutiertes Coronavirus: Erster Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351 in Baden-Württemberg
Mutiertes Coronavirus: Erster Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351 in Baden-Württemberg

Zum ersten Mail ist nun auch die südafrikanische Variante des Coronavirus in Deutschland nachgewiesen worden. Mittlerweile sind sind Infektionen bei sechs Personen nachgewiesen worden.

Mutiertes Coronavirus: Erster Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351 in Baden-Württemberg!  Bei einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist, wurde erstmals die mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland.

Am 18. Dezember 2020 berichtete die südafrikanische Regierung über die Entstehung und rasche Zunahme der neuen Virusvariante. Sie wurde erstmals in einer Probe von August 2020 am Ostkap in Südafrika nachgewiesen.

Ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums teilte dazu am Dienstagnachmittag (12. Januar) in Stuttgart mit:

„Die betreffenden Personen kehrten von einem längeren Aufenthalt aus Südafrika nach Baden-Württemberg in den Zollernalbkreis zurück. Nach der Einreise ging die Familie pflichtgemäß in Quarantäne und ließ sich anschließend fünf Tage später testen. Diese Tests fielen negativ aus. In der darauffolgenden Woche entwickelten die ersten Familienmitglieder milde Krankheitssymptome. Zwischenzeitlich gibt es sechs Virus-Nachweise bei sechs Personen aus drei Haushalten. Die SARS-CoV-2 positive Abstrichprobe der zuerst erkrankten Person wurde zur Virussequenzierung an das Nationale Konsiliarlabor für Coronaviren (Charité Berlin) gesandt. Dort erfolgte gestern die Bestätigung des Nachweises der Virusvariante B.1.351. Die Abstrich-Untersuchungen weiterer Kontaktpersonen wurden in die Wege geleitet. Das örtliche Gesundheitsamt im Zollernalbkreis steht dazu in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsministerium Baden-Württemberg.“

Quelle: Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg
Artikelbild: Glomex


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