Stadtpolizei Zürich ermittelt Verfasser der WhatsApp-Nachricht

Andre Wolf, 20. November 2015

Jüngst haben wir über Anschlagswarnungen in sozialen Netzwerken berichtet, in diesem Zusammenhang auch über eine Meldung aus Zürich.

Mimikama: Information

Dabei handelte es sich um eine Warnmeldung für Zürich, welche speziell auf Bahnreisende abgestimmt war/ist. Diese Meldung wurde hauptsächlich über WhatsApp weitergetragen und trägt folgenden Inhalt:

Nun stellte sich heraus (das was viele Menschen bereits vermuteten, jedoch niemand zu sagen wagte), dass diese Nachricht eine Falschmeldung ist. Spezialisten der Stadtpolizei Zürich ermittelten einen jungen Mann, der bereits angab, diese Meldung erfunden zu haben. Nun wird geprüft, ob ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet werden kann.

Medienmitteilungen

Polizeidepartement

19. November 2015, 11.13 Uhr


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Stadtpolizei Zürich ermittelt Verfasser der WhatsApp-Nachricht

Die Stadtpolizei eruierte am Mittwoch, 18. November 2015, den Verfasser einer Aufsehen erregenden WhatsApp-Nachricht, die nach den Terroranschlägen in Paris für Verunsicherung sorgte.

Seit anfangs dieser Woche kursierte eine WhatsApp-Nachricht, die dazu aufrief, sich am 12. Dezember 2015 nicht im Hauptbahnhof Zürich aufzuhalten oder eine Zugfahrt durchzuführen. Die Mitteilung, die mit der Botschaft «Lg isis» unterzeichnet ist, sorgte für ein grosses Medienecho und führte aufgrund der tragischen Ereignisse in Frankreich verständlicherweise für Verunsicherung in der Bevölkerung. Spezialisten der Stadtpolizei Zürich nahmen unverzüglich Ermittlungen zur Urheberschaft auf und führten Befragungen durch. Am Mittwochnachmittag, 18. November 2015, konnte ein im Kanton Zürich wohnhafter 19-jähriger Schweizer als Verfasser der Textnachricht eruiert werden. Bei einem ersten Gespräch gab er an, dass ihn zwei Computerkriegsspiele (so genannte Ego-Shooter) zu dieser Meldung inspiriert hätten. Der Verfasser machte aber geltend, dass er die Schlusszeile «Lg isis» nicht verfasst habe. Der junge Mann wird nun vorgeladen und schriftlich von Detektiven zur Sache befragt. Zudem wird ein allfälliges Strafverfahren geprüft.

Pascal Brauchli
Stadtpolizei Zürich
Mediendienst
044 411 91 11

Thema: Sicherheit

Organisationseinheit: Stadtpolizei

Berichtquelle: Stadt Zürich, Polizeidepartment


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