Spiele-Anbieter lockt Verbraucher in Kostenfalle

Autor: Kathrin Helmreich

Das Marktwächter-Team mahnt den Spiele-Anbieter Big Fish Games ab – Verbraucher werden nicht hinreichend informiert

Per Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentrale wurde das Marktwächter-Team auf Beschwerden über den Casual Games-Anbieter Big Fish Games, mit dem Hinweis aufmerksam, in eine Kostenfalle getappt zu sein und prüften den Anbieter.

Big Fish Games Inc. (Firmensitz in Seattle, USA) lockt Verbraucher unzulässig auf seiner deutschen Website mit vergünstigten Spielepreisen, die in ein kostenpflichtiges Abo führen.

Casual Games

So genannte Casual Games sind digitale Spiele, die über den PC oder das Smartphone gespielt werden können. Zum Beispiel einfache Brettspiele, Puzzles oder Geschicklichkeitsspiele.

“Verbraucher werden nicht hinreichend informiert”

Teilweise werden die angebotenen Spiele mit einem vergünstigen Preis beworben, wobei nach Meinung der Marktwächter nicht sofort ersichtlich wird, dass dieser ermäßigte Preis nur bei gleichzeitigem Abschluss einer Club-Mitgliedschaft greift.

„Nach unserer Auffassung ist für den Verbraucher nicht ersichtlich, dass die anfängliche Club-Probemitgliedschaft nach dem ersten Monat in eine kostenpflichtige Club-Mitgliedschaft übergeht. Intransparente Angaben zur Vertragslaufzeit und den damit verbundenen zusätzlichen Kosten sind unzulässig. Bei dem Internetauftritt von Big Fish Games sehen wir hier Korrekturbedarf“,

erklärt Ute Klement, Referentin Rechtsdurchsetzung im Marktwächter-Team in der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

BIg Fish Games abgemahnt

Das Marktwächter-Team mahnte das Unternehmen nun ab.

„Wir fordern den Anbieter auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben und die Website entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen auszugestalten.“

Die Verbraucherzentrale bietet Beratungsstellen für betroffene Verbraucher an: Beratung

[vc_message message_box_color=“grey“ icon_fontawesome=“fa fa-info“] Es handelt sich um eine Information des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vom 18. April 2017 [/mk_info]

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