Sophia Lösche – Identifizierungsmaßnahmen abgeschlossen

Tom Wannenmacher, 29. Juni 2018
Bei der toten Frau handelt es sich nach Mitteilung aus Spanien um die 28-jährige Sophia Lösche.
Bei der toten Frau handelt es sich nach Mitteilung aus Spanien um die 28-jährige Sophia Lösche.

Erst vor wenige Tagen haben wir über die vermisste Sophia Lösche berichtet.

Nun gibt es eine gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth.

OBERFRANKEN / LEIPZIG / SPANIEN. Die Identifizierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Auffinden einer weiblichen Leiche in Nordspanien sind abgeschlossen. Bei der toten Frau handelt es sich nach Mitteilung aus Spanien um die 28-jährige Sophia Lösche. Von Montag bis Freitag waren Beamte der Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Bayreuth zur Gewinnung aktueller Erkenntnisse in Spanien.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth haben am vergangenen Freitag die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-jährigen Frau übernommen, da auf Grund der bekannten Ermittlungserkenntnisse davon ausgegangen werden muss, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde.

Ein durch das Bayerische Landeskriminalamt in München erstelltes DNA-Profil der Vermissten übersandten die Ermittler an die spanischen Behörden. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia Lösche zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit nicht gemacht werden.

Zwei Beamte der Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig und haben sich in die bisherigen Ermittlungsakten eingearbeitet. Zusammen mit zwei Leipziger Kriminalbeamten hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen von Montag bis Freitag in Spanien auf.
Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen die Rechtshilfeverfahren aus Leipzig, insbesondere auf Auslieferung eines festgenommenen 41-jährigen Tat-verdächtigen, weiterführen und gegebenenfalls zusätzliche Ersuchen an die spanischen Behörden stellen.

Quelle: Polizei Bayern


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