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So führt „Otto“ eine rassistische Userin vor.

Claudia Spiess, 17. Februar 2020
So führt "Otto" eine rassistische Userin vor.
So führt "Otto" eine rassistische Userin vor.

Eine Twitternutzerin beschwert sich, dass ein dunkelhäutiges Model für die Werbung für den Online-Versandhändler Otto gewählt wurde. Otto reagiert und geht viral.

So führt „Otto“ eine rassistische Userin vor. – Das Wichtigste zu Beginn:

Eine Twitternutzerin lässt ihrem Ärger über das dunkelhäutige Model vom Online-Versandhändler Otto freien Lauf. Das Unternehmen reagiert prompt und macht sich gegen diese rassistische Hetze stark.

Rassistische Hetze auf Twitter

Eine Userin schreibt auf Twitter, dass sie angewidert sei, beim Erstellen einen Kundenkontos auf der Website des Online-Versandhändlers ein schwarzes Model sehen zu müssen. Ihrer Meinung nach entspricht das nicht „unserer Gesellschaft“, sondern der, „die wir werden sollen. OHNE MICH!“ Die Userin bezeichnet sich selbst als „so weit rechts, dass sie links schon wieder um die Ecke komme“.

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Die Reaktion geht viral

Otto reagiert prompt, passt den Wortlaut des Tweets entsprechend an und macht sich so gegen rassistische Hetze stark.

„ES WIDERT UNS AUCH AN. Da will man Twitter öffnen, klickt entsprechend, glotzt uns erneut so ein absurder Tweet an! WIR WOLLEN DAS AUCH NICHT MEHR SEHEN MÜSSEN! Das ist nicht unsere Gesellschaft. OHNE UNS!“

Am Ende dieser Reaktion hängt der Online-Versandhändler noch drei Regenbogenflaggen-Emojis an.

Die Reaktion von Otto hat inzwischen über 33.000 Likes bekommen und wurde mehr als 4.700 mal geteilt.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
Artikelbild: Otto / Twitter


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