Schlangenbiss im Genitalbereich auf dem Klo

Andre Wolf, 6. Juli 2021
Schlangenbiss kein Fake!
Schlangenbiss kein Fake!

Jetzt müssen alle ganz stark sein, denn die folgende Geschichte ist kein Fake: Schlangenbiss im Genitalbereich während der Morgentoilette.

Die gesamte Geschichte klingt so gruselig und absurd, dass sie durchaus für einen Fake gehalten werden kann. Doch sie ist es nicht. Dieser Schlangenbiss hat wirklich stattgefunden.

Und dieser Schlangenbiss könnte auch dafür sorgen, dass Millionen von „domestizierten“ Männern in Zukunft wieder stehend urinieren. Also ein Rückschlag in der kulturellen Entwicklung. Denn in der Tat ist die Meldung korrekt!

Ein Mann wurde während der Morgentoilette von einer Schlange in den Genitalbereich gebissen. Diese Schlange kam aus dem Klo selbst. Das bedeutet, er hatte gar keine Chance diese Schlange zu sehen. Diese Meldung wurde auch durch die Polizei bestätigt.

Schlangenbiss: Das schreibt die Polizei dazu!

In der offiziellen Mitteilung der Polizei Graz lautet es, dass der 65-jährige Grazer am Montagmorgen (5. Juli 2021) beim morgendlichen Gang auf die Toilette von einer Schlange gebissen wurde. Der Mann erlitt leichte Verletzungen.

Kurz nach 06.00 Uhr begab sich der 65-jährige Grazer in der eigenen Wohnung auf die Toilette. Kurz nachdem er sich auf die Toilette gesetzt hatte, verspürte der Grazer – eigenen Angaben zufolge – ein „Zwicken“ im Bereich der Genitalien. Bei einem darauffolgenden Blick in die Toilette entdeckte er eine Schlange im Klosett. Dabei handelte es sich um eine etwa 1,6 Meter lange Albino-Netzpython. Sie dürfte unbemerkt aus der Wohnung eines Nachbarn (24) entwichen und möglicherweise über die Kanalisation in das WC gelangt sein. Der genaue Weg der Schlange in die Wohnung des 65-Jährigen steht bislang jedoch nicht fest.

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Ein alarmierter Reptilien-Experte des Reptilien-Notdienstes holte die Schlange in der Folge aus der Toilette, reinigte sie und übergab sie letztlich wieder an den Besitzer. Es handelt sich dabei um einen 24-jährigen Grazer, welcher insgesamt elf ungiftige Würgeschlangen sowie einen Gecko in der Wohnung besitzt. Die Tiere befinden sich grundsätzlich in Terrarien und eigens eingerichteten Schubladen. Wie die Schlange entkommen konnte, steht bislang noch nicht fest.

Der 65-Jährige wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz eingeliefert und dort ambulant behandelt. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen.
Der 24-Jährige wird wegen des Verdachts der Fahrlässigen Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft angezeigt. Zudem erfolgt ein Bericht an die Bau- und Anlagenbehörde der Stadt Graz.

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