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Retter und Helfer werden immer mehr zur Zielscheibe – damit muss Schluss sein!

Retter und Helfer haben es immer schwerer! Feuerwehren müssen Schaulustige vom Unfallort fernhalten und werden dafür beschimpft und beleidigt. Rettungsfahrer müssen Hupkonzerte über sich ergehen lassen, wenn sie beim lebensrettenden Einsatz die Unfallstelle absperren.

Susanne Breuer, 23. September 2022

Seit Corona werden auch Ärzte und Pflegepersonal immer öfters einer regelrechten Hetzjagd ausgesetzt. Dies oft völlig irrational, einfach nur, weil bestimmten Menschen Impfungen nicht passen oder Schutzmasken getragen werden oder weil die Helfer:innen und Assistent:innen im Dauereinsatz nicht mehr lächeln können. Die Anonymität in Social Media und Bewertungsplattform

en lässt Hetze und Lügen unreflektiert und unbestraft! Das Team der Primärversorgung Donaustadt richtet einen emotionalen Appell an die Bevölkerung.

Mehr Respekt für Retter und Helfer!

„Es ist eine besorgniserregende Entwicklung. Dies, obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung die für unser aller Gesundheit gesetzten Maßnahmen, Institutionen und Helfer unterstützt. Doch eine kleine Minderheit tut alles, um die Arbeit der hundertausenden Helfer zu verurteilen, zu stören, zu sabotieren und hat sogar eine Ärztin in den Tod getrieben und im Internet auch noch applaudiert. Das ist nur krank und blinder Wahnsinn um die eigene Befindlichkeit und pathologisches Geltungsbedürfnis zu befriedigen.

Wo bleibt die Solidarität? Wo bleibt der Gemeinschaftssinn, der unsere Gesellschaft auszeichnete? Nur solidarisch ist ein Zusammenleben möglich. Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer Anarchie. Wir von der Primärversorgung Donaustadt fordern wieder Solidarität und Unterstützung für alle freiwilligen, ehrenamtlichen und beruflichen Helferinnen und Helfer, die unsere Sicherheit und Gesundheit aufrechterhalten“.

Dr. Regina Ewald, ärztliche Leiterin der Primärversorgung Donaustadt

Wir alle und auch wir Ärzte sind abhängig von den Rettern und Helfern in unserem System

„Auch als täglich praktizierende Ärztin bin ich abhängig von den unzähligen helfenden Händen, die es erst möglich machen, unsere Patientinnen und Patienten weitreichend zu versorgen. Ganz ehrlich, Patient:innen wären allein auf weiter Flur, wenn wir nicht Rettung, Pflegepersonal, Medizinisches Verwaltungspersonal, Ärzte und Feuerwehr als Unterstützung hätten. Jeder von uns musste schon mal Platz machen für Einsatzfahrzeuge, und wir alle sind schon mal im Unfallstau gesteckt. Auch bei Stress kann man dann einfach tief durchatmen und zu sich selbst sagen: Mir und meinen Lieben fehlt nichts – Gott sei Dank!“

Dr. Regina Ewald, ärztliche Leiterin der Primärversorgung Donaustadt

Funktionierender Staat ist abhängig von seinen Helfer:innen – doch kaum einer dankt es ihnen

Wer sich dafür entschieden hat zu helfen, der tut es mit Leib und Seele! Wenn diese Menschen dann aber für ihren Einsatz, für durchgearbeitete Nächte und Wochenenden, für abgebrochene Urlaube, für jahrelange 100-Wochenstunden und für den übermenschlichen Einsatz der letzten beiden Jahre auch noch im Internet oder in den „sozialen“ Medien beschimpft oder mit Hassbotschaften belegt werden, dann sind Frust und Enttäuschung einfach nur groß. Sollen diese helfenden Menschen aufgeben und den Hetzern und Lügnern und ewig Unzufriedenen die Bühne überlassen?

„Lasst uns mit Hass, Hetze und auch mit ’nur Nörgelei‘ wieder aufhören. Unterstützen wir wieder unsere Helfer, solange es noch Menschen gibt, die gerne für andere Menschen da sein wollen. Danke an alle, die weiter helfen, weiter retten, weiter unterstützen und im Notfall für uns da sind!“

Dr. Regina Ewald, ärztliche Leiterin der Primärversorgung Donaustadt

Support über Social Media

Helfer wünschen sich mehr Unterstützung in Sozialen Netzwerken.

„Ihre Unterstützung ist auch mit verständnisvollen und motivierenden Worten in Social Media und Bewertungsplattformen möglich!“

Ihr Team der Primärversorgung Donaustadt

Quelle: Pressetext

Hochaktuelles Thema – unbedingt lesen! Blackout: Wie wahrscheinlich ist diese große Herausforderung? Von Tom Wannenmacher.


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