Raubserie im Homosexuellen-Milieu aufgeklärt

Janine Moorees, 10. April 2017

Bochum – Vom 31. Oktober bis einschließlich 25. Dezember 2016 kam es in Bochum zu insgesamt vier gleich gelagerten Raubüberfällen.

Die Opfer – Männer aus den Städten Mönchengladbach, Dortmund und dem Kreis Kleve – wurden nach Kontaktaufnahme über einen Messenger-Dienst noch am gleichen Tag nach Bochum gelockt und hier beraubt.

Die umfangreiche kriminalpolizeiliche Arbeit einer Ermittlungsgruppe der Bochumer Kriminalpolizei führte nun zur Aufklärung der Taten und der Feststellung sämtlicher neun Tatbeteiligter.

Diese nahmen die Raubopfer mit „Lockvögeln“ in Empfang und dirigierten die ahnungslosen Opfer an abgelegene und einsame Orte. Dort kam es zu gemeinschaftlichen, schweren körperlichen Attacken mit teilweisem Waffeneinsatz und massiver Verletzungen der Männer.

Die Beute bestand überwiegend aus Bargeld sowie Mobiltelefonen.

Demnächst werden sich gleich mehrere tatverdächtige Bochumer im Alter von 16 bis 21 Jahren wegen „Gemeinschaftlichen schweren Raubes“ vor Gericht zu verantworten haben.

Mögliche weitere Opfer, die sich noch nicht „geoutet“ haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: Polizei Bochum


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