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Polizeilogo für Falschmeldung missbraucht!

Tom Wannenmacher, 28. Januar 2021
Polizeilogo für Falschmeldung missbraucht!
Polizeilogo für Falschmeldung missbraucht!

Die Polizei Wien berichtet, dass eine in sozialen Medien und Messengerdiensten kursierende Meldung zahlreiche Userinnen und User verunsichert: Angeblich sollen an der Haustüre von Tätern mit Betäubungsmittel getränkte Masken verteilt werden, um die wehrlosen Opfer hinterher auszurauben. Derartige Vorfälle sind bisher nicht polizeilich bekannt geworden.

Wir selbst haben über dieses Behauptung bereits 2020 (hier)-  sowie erst vor wenigen Tagen (hier) berichtet! Es handelt sich dabei um diese Meldung:

„Bitte informiert eure Bekannten und Freunde!!! Gerade bekam ich eine Nachricht. Eine Warnung !! Jetzt geschieht etwas Neues. Leute gehen von Tür zu Tür und verteilen Masken. Sie sagen: „es ist eine neue Initiative der lokalen Behörden“. (was aber nicht stimmt) Sie bitten dich, eine Maske aufzusetzen, um zu sehen, ob die Maske zu dir passt. Es ist mit Betäubungsmittel getränkt, danach rauben sie dich aus!! Bitte nehmt keine Masken von Fremden. Denkt daran, liebe Freunde, dies ist eine kritische Zeit, die Menschen sind verzweifelt, die Kriminalitätsrate ist in der Corona-Zeit gestiegen.“

Fakt ist, dieses Schreiben, diese Nachricht, dieses Bild stammte nicht von der Polizei in Österreich.

Nun macht diese Falschmeldung erneut auf Facebook, WhatsApp und CO die Runde. Diesmal jedoch wurde das Logo der Polizei in Österreich in das Bild eingefügt um die Falschmeldung glaubhaft zu machen. Fakt ist, dieses Schreiben, diese Nachricht, dieses Bild stammte nicht von der Polizei in Österreich.

Diese hat auf Facebook bereits dazu eine Stellungnahme abgegeben:

Eine in sozialen Medien und Messengerdiensten kursierende Meldung hat in den letzten Tagen zahlreiche Userinnen und User…

Gepostet von Polizei Wien am Mittwoch, 27. Januar 2021

Hinweis: Auch wenn es zu er angeführten Behauptung keine Beweise für diese Art Verbrechen gibt, raten wir zur Wachsamkeit gegenüber möglichen Betrügereien. Kriminelle versuchen aktuell die Angst der Menschen vor dem Coronavirus auszunutzen.


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
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