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Mittwoch, 1 Dezember 2021

Du musst aber schon zugeben, dass viele Verschwörungstheorien wahr geworden sind!

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Andre Wolf
MIMIKAMA Factchecker | Autor „Angriff auf die Demokratie" | Blogger des Jahres (mit Mimikama) | Pressesprecher bei Mimikama

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Über den Begriff der Verschwörungstheorien: Was sind eigentlich Verschwörungstheorien?

Leicht skeptisch und ein wenig siegessicher schaut er mich an: „Du musst aber schon zugeben, dass viele Verschwörungstheorien wahr geworden sind! Ihr selbsternannten Faktenchecker liegt da auch nicht immer richtig.“ Ich blicke ein wenig irritiert zurück. Was meint er?

„Denk mal drüber nach, am Anfang wurde oft über die angeblichen Verschwörer gelacht, die von Lockdowns und Maskenpflicht gesprochen haben. Da habt ihr doch alle falsch gelegen!“ Ich schüttel leicht mit dem Kopf. Denn darum ging es ja gar nicht. Das waren auch keine Verschwörungstheorien, sondern Spekulationen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt weder bestritten, noch bestätigt werden konnten. Oder Falschmeldungen, welche die zu dem Zeitpunkt bestehenden Spekulationen weiter befeuern sollten (Beispiel HIER).

„Ich glaube, du benutzt den Begriff der Verschwörungstheorie nicht ganz richtig!“, entgegne ich meinem Gesprächspartner. Wir stehen an einem schwierigen Punkt in unserer Diskussion. Er wird mürrisch: „Ach, immer wenn ihr irgendwie ins Straucheln geratet, ist es auf einmal eine Definitionssache? So kann man sich wohl auch herausreden!“

Sackgasse. An dieser Stelle wird deutlich, dass mein Gesprächspartner Verschwörungstheorie, Spekulation, Falschmeldung und Stille Post gehörig durcheinander geworfen hat. Und nun den Gesprächsdiskurs zu seinen Gunsten verschiebt. Verschwörungstheorie, was ist das überhaupt? Tatsächlich ist es durchaus notwendig, diesen Begriff zu klären. Auch, wenn mein Gesprächspartner dies negiert. Dennoch: Was macht eine Verschwörungstheorie aus, um sie überhaupt Verschwörungstheorie zu nennen? Und warum ist nicht jede Falschmeldung eine Verschwörungstheorie? ___STEADY_PAYWALL___ Und warum ist nicht jedes Getuschel und jede Mutmaßung eine Verschwörungstheorie? Dafür gibt es ganz klare Erklärungen. Aber zunächst ein kleiner Exkurs.

Warum ich wieder von Verschwörungstheorien spreche

In den letzten Monaten habe ich immer wieder den Begriff des Verschwörungsmythos oder der Verschwörungserzählung genutzt. Ich bin von dem Begriff Verschwörungstheorie abgewichen, da dieser auf einmal in die Kritik geraten ist. Zumindest ist er für mich durchaus plausibel in die Kritik geraten. Das Hauptargument gegen den Begriff der Verschwörungstheorie liegt in der Nutzung des Wortes „Theorie“. In der Aussage wird behauptet, dass der Verschwörungstheorie durch die Nutzung des Wortes Theorie eine Legitimität verliehen wird. Eine Legitimität, dass eine Theorie ja immer auch bewiesen werden kann und in ihrem Ursprung aus wissenschaftlich ist. Eine Verschwörungstheorie jedoch ein Mythos ist. Darüber hinaus würde der Begriff der Verschwörungstheorie dadurch aufgewertet werden.

In einem Gespräch mit Prof. MMag. Claus Oberhauser habe ich jedoch erfahren, dass der Begriff Verschwörungstheorie keineswegs ein aufwertender Begriff ist. Im Gegenteil, eine Verschwörungstheorie ist und bleibt ein negativ besetzter Begriff. Gleichzeitig gilt es auch, im aufklärenden Umgang mit Verschwörungstheorien eine deutliche und gemeinsame Sprache zu finden. Durch die Verwendung von vielen Begriffen findet mittlerweile genau das Gegenteil statt. Wir haben es mit einer Mehrzahl von Begrifflichkeiten für am Ende ein einziges Phänomen zu tun. Und um hier nicht in Unklarheiten zu verfallen, stimme ich Oberhauser zu und nutze wieder den Begriff der Verschwörungstheorie. Es ist ein allgemein bekannter Begriff, ein Begriff, der genau umschreibt, um was es geht. Und er ist ein Begriff, der das Phänomen auf den Punkt trifft.

Was ist denn nun eine Verschwörungstheorie?

Was mein Gesprächspartner missverstanden und vermischt hat, ist der Unterschied zwischen Spekulationen und Verschwörungstheorien. Spekulationen können am Ende eintreffen oder eben nicht. Sie können anhand von Fakten entstehen oder auch frei erfunden sein. Aber Verschwörungstheorien haben grundsätzlich einige Konstanten, die sie begleiten. Es gibt ein paar Grundannahmen, die Verschwörungstheorien erfüllen.

Einer dieser Punkte ist die Verschleierung. Nichts ist, wie es scheint. Verschwörungstheorien behaupten immer, dass die Welt, wie wir sie wahrnehmen, in Wirklichkeit ganz anders ist. Das, was in dem Film Matrix gezeigt wird, ist so ein Beispiel. Wir nehmen das an, was wir sehen, jedoch soll dahinter eine ganz andere Welt stecken. In dieser Welt, die wir nicht wahrnehmen können, gibt es keine Zufälle. Michael Butter schreibt hierzu in seinem Buch „»Nichts ist, wie es scheint«: über Verschwörungstheorien“ auf Seite 40:

„Verschwörungstheorien basieren auf der Annahme, dass Menschen den Verlauf der Geschichte ihren Intentionen entsprechend lenken können, dass Geschichte also planbar ist. Sie schreiben den Verschwörern die Fähigkeit zu, über Jahre, manchmal Jahrzehnte hinweg die Geschicke eines Landes oder gar der Welt zu bestimmen. Oft verstehen sie sogar die Geschichte an sich als eine Abfolge von Komplotten.“

Alles ist geplant. Alles ist miteinander verbunden und verknüpft. Das macht den Kern einer Verschwörungstheorie aus. Ob es Wetterphänomene sind, Pandemien oder einfach nur die Abgase eines Flugzeugs. Innerhalb einer Verschwörungstheorie hat das alles nichts mit Zufall zu tun, sondern muss so sein und ist so geplant. Im Hintergrund werden bewusst Fäden gezogen.

Da sind wir direkt beim nächsten Punkt. Zu einer Verschwörungstheorie gehört auch das Verborgene. Im Verborgenen haben wir meistens eine Gruppe von Verschwörern. Diese Gruppe plant natürlich, eine gewisse Macht an sich zu reißen. Im globalen Stil wäre das sogar die Weltherrschaft. Diese im Verborgenen arbeitende Gruppe nutzt entsprechend unlautere Mittel zur Durchsetzung ihrer Pläne. Die Motive, die sie tragen, sind natürlich auch böse. Und natürlich ist ihnen am Ende jedes Mittel recht, um ihre Ziele durchzusetzen. Die große Gruppe der normalen Menschen sind ihre Schafe, ihre Opfer. Häufig sind es auch Kinder, die sie missbrauchen müssen, um ihre Macht zu erhalten.

Hierbei ist der Begriff der Elite auch ein ganz wichtiges Wort. Ein wichtiges, aber auch zugleich gefährliches Wort. Der Begriff der Eliten wird in Verschwörungstheorien häufig als Synonym für Künstler, linksliberale Politiker, aber auch für Juden oder wirtschaftlich mächtige Kleingruppen genutzt. Diese werden schnell zu einem Feindbild stilisiert. Diese Eliten sind es also, die im Geheimen die Drahtzieher sind, für alles, was auf der Welt geschieht. Damit werden gerne zufällige Ereignisse erklärt, die sonst keine wirkliche Erklärung haben oder deren Erklärung sehr komplex ist.

Das ist ebenfalls ein typisches Merkmal von Verschwörungstheorien. Sie brechen komplexe Inhalte auf ein sehr einfaches Level herunter. Auch hier gilt wieder, es spielt keine Rolle, ob es eine Pandemie, ein Wetterphänomen oder ein Klimawandel ist. Angeblich nutzt eine geheime Elite genau diese Phänomene, um die Menschheit oder zumindest die Bevölkerung eines Landes unterjochen zu wollen. Spannend ist jedoch, dass Verschwörungstheorien nicht unbedingt einseitig politisch genutzt werden müssen. Im Gegenteil, sie können sogar von verschiedenen Ideologien gleichzeitig instrumentalisiert werden. Die Kritik an einer Globalisierung und die Verschwörungstheorie, dass irgendwelche Eliten die Globalisierung vorantreiben würden, um die Menschheit zu unterwerfen, kann sowohl einer linksextremem, wie auch einer rechtsextremen Ideologie entspringen.

Verschwörungstheorien benötigen auch Feindbilder! Feindbilder sind ein wichtiges und zentrales Element innerhalb der Verschwörungstheorien, da für bestimmte gesellschaftliche Probleme dementsprechend auch Sündenböcke gesucht werden. Diese Feindbilder dienen dann zur Kanalisierung der Wut oder der eigenen Ohnmacht. Auch hier gilt wieder, dass komplexe Situationen auf ein einfaches Bild heruntergebrochen werden bzw. eine einfache Lösung präsentiert wird. Wird das vermeintliche Feindbild oder der Sündenbock eliminiert, ist das Ende einer Krise erreicht. Doch so einfach funktioniert das eben nicht. Und an dieser Stelle werden Verschwörungstheorien natürlich auch gefährlich, denn die aufgebauten Feindbilder werden schnell mit realer Aggression überschüttet und auch angegriffen. Speziell in der Corona-Pandemie haben wir das häufiger beobachten können.

Also, wir haben ein paar wichtige Säulen, die grundsätzlich eine Verschwörungstheorie ausmachen. Häufig geht es einfach um die vermeintliche „Wahrheit“, die hinter einer oberflächlich falschen Welt verborgen ist. Diese Wahrheit bekommen wir nur heraus, wenn wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Und hinter diesen Kulissen arbeiten moralisch verdorbene Akteure, welche die Welt oder die Bevölkerung beherrschen wollen.

Verschwörungstheorien und Verschwörungen kann es im großen und im kleinen Kreise geben. Sie müssen nicht immer gleich weltumspannend sein. Meist geht es jedoch darum, unerklärliche Phänomene zu erklären. Manchmal sind es auch einfach nur Verdachtsmomente, die mithilfe einer Verschwörungstheorie erklärt werden. Am Ende werden sie gerne auch mit Pseudobeweisen und Pseudointerpretationen aus zufälligen Vorkommnissen (vergleiche HIER!) untermauert, entsprechend häufig mit einzelnen Falschmeldungen. Wir kennen das aus jüngster Zeit, dass dann Bilder in einen falschen Kontext gesetzt oder bestimmte Dinge bewusst falsch interpretiert werden. Diese Techniken werden dann angewendet, um eine Verschwörungstheorie glaubwürdig zu gestalten.

Sie müssen glaubwürdig klingen!

Im Allgemeinen ist es für Verschwörungstheorien wichtig, dass sie einen realen Anknüpfungspunkt finden. Sie müssen eine Betroffenheitslage bilden. Je größer die Betroffenheitslage ist, desto mehr Menschen neigen auch dazu, einer Verschwörungstheorie zu glauben. Betroffenheitslagen gibt es in allen möglichen Situationen, eine derzeit greifbare und einfache zu beschreibende Betroffenheitslage ist beispielsweise die Corona-Pandemie. Hier sind im Grunde alle Menschen betroffen und dementsprechend gibt es auch viele Verschwörungstheorien innerhalb der Corona-Pandemie. Häufig sind das jedoch nicht unbedingt neue Verschwörungstheorien, sondern oft auch alte Mythen, die einfach angepasst werden und ein neues erzählerisches Gewand bekommen.

Generell können wir durchaus sagen, dass Krisen den Zugang zu Verschwörungstheorien erleichtern. Verschwörungstheorien bieten innerhalb von Krisen einen Halt, sie erklären komplexe Situationen. Mithilfe des Aufbaus von Feindbildern kann auch ein Ziel für das Ende einer Krise geschaffen werden.

Es gibt auch Mechanismen, warum Verschwörungstheorien funktionieren und wie ihre Glaubwürdigkeit gesteigert wird.

Erzählerische Anekdoten sind beispielsweise ein Mechanismus, der Verschwörungstheorien glaubwürdig gestalten soll. Es geht also nicht um Fakten, die eine Verschwörungstheorie untermalen sollen, sondern um eine persönliche und emotionale Ebene. „Einem Freund von mir ist das aber so und so widerfahren, wieso behauptest du nun das Gegenteil?“ ist häufig ein Argument, das nach dem Anekdoten-Prinzip erfolgt. Es geht um vermeintliche persönliche Erfahrungen, die nicht nachgewiesen werden und auch nicht nachgewiesen werden müssen, da sie auf einer persönlichen Ebene geschildert werden.

Eine weitere wichtige Säule, warum eine Verschwörungstheorie funktioniert, ist die Angst vor der Disziplinierung. Die sogenannte Agency Panic. In dieser Angst geht es darum, dass wir alle unsere Freiheit und unsere Identität verlieren, weil wir von geheimen Mächten kontrolliert werden. Dieses Motiv finden wir z.b. ganz stark in der aktuellen Impfthematik wieder. Häufig heißt es, wir würden einen Chip implantiert kriegen, der uns anschließend alle kontrolliert. Das ist exakt diese Agency Panic, die hier transportiert wird. Die Eliten, die die Impfungen kontrollieren, wollen uns unterwerfen.

Verwandt ist hier auch das sogenannte red-pilling. Das red-pilling, dieser Begriff ist von Julia Ebner geprägt worden, bezieht sich auf den Film Matrix. Hier bekommt Hauptfigur Neo am Anfang des Films die Wahl zwischen einer roten und einer blauen Pille. Wählt er die blaue Pille, bleibt sein Leben so wie es ist. Er würde es in diesem Falle nicht schaffen, in den Kaninchenbau zu kommen und die Wahrheit zu entdecken. Wählt er jedoch die rote Pille, dann wird er in das geheimnisvolle Reich geführt. Er kann hinter die Kulissen schauen.

„Das ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein Zurück. Nimm die blaue Pille: Die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst, was du auch immer glauben willst. Nimm die rote Pille: Du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen, wie tief das Kaninchenloch reicht.“

Und da sind wir an dem Punkt, was die Verschwörungstheoretiker in dieser Geschichte ausmacht. Wer eine Verschwörungstheorie glaubt, ist natürlich auch davon überzeugt, sich auf der guten Seite des Spiels zu befinden. Diese Person hat ein Geheimnis aufgedeckt und ist nun im Besitz der Wahrheit. Gleichzeitig möchte natürlich diese Person, dass andere ebenso erwachen und diese Geheimnisse erkennen. Verschwörung muss bekämpft werden, das ist eine zentrale Überzeugung an dieser Stelle.

In dieser Überzeugung ist ein Verschwörungstheoretiker natürlich schwer davon zu überzeugen, dass er abgedriftet ist und sich fern abseits der Realität befindet. Sein Weltbild ist von der Verschwörungstheorie geprägt und darin sieht die Person den Verlauf des eigenen Lebens. Hier zeigen sich auch die Gefahren im Gespräch mit Verschwörungstheoretikern, denn innerhalb der Gespräche werden zum Schutz der eigenen Verschwörungstheorien gewisse Abwehrmechanismen entwickelt. Argumente gegen eine Verschwörungstheorie werde beispielsweise so gedreht, dass sie im Nachhinein als Beweis für die Verschwörungstheorie stehen.

Ein klassisches Beispiel: „Die Medien“ berichten nicht über einen bestimmten Vorfall, der Kernteil einer Verschwörungstheorie ist. Ergo: Dieser Vorfall soll vertuscht werden! Das ist eine gefährliche und unangenehme Situation, denn wenn ein Vorfall nicht real ist, kann auch niemand darüber berichten. Wenn das im Anschluss als Beweis dafür angesehen wird, dass ein Vorfall dann tatsächlich existiert hat, hilft keine Argumentation mehr.

Gefährlich wird es auch, wenn mehrere Verschwörungstheorien ineinandergreifen und sogenannte Erzähluniversen bilden. Verschwörungstheorien können sich also gegenseitig erklären und somit ist es uns auch geläufig, dass Menschen nicht an nur eine einzige Verschwörungstheorie, sondern in der Konsequenz gleich an mehrere Verschwörungstheorien glauben.

Ergo: Spekulation ist nicht gleich Verschwörung

Dennoch sollte uns klar sein, dass nicht jede Spekulation oder einfache Falschmeldung gleich eine große Verschwörungstheorie ist. Und dementsprechend ist die Aussage, dass sich so einige Verschwörungstheorien bewahrheitet haben, auch nicht korrekt. Sicherlich gibt es einzelne Verschwörungen, die sich am Ende auch bewahrheitet haben. NSA der EU führt an dieser Stelle die Diskussion um die Gefahr des Tabakkonsums an. Darin schreibt die EU:

Ein Beispiel für eine echte Verschwörung? 2006 wurden vom US-Bezirksgericht in Washington DC mehrere große Zigarettenfirmen der Verschwörung für schuldig befunden. Jahrzehntelang hatten sie Gesundheitsrisiken beim Zigarettenkonsum vertuscht, um ihre Verkaufszahlen nicht zu gefährden.

Hier bezieht sich die EU darauf, dass die „Big Tobbaco“, also die Tabakwarenindustrie, sich verschworen hat und ihre Produkte mit allen Mitteln stark verharmlost, nur um weiter hohe Gewinne einfahren zu können. Das alles zulasten der Menschen, die Tabakwaren konsumieren (vergleiche).

Also, wenn auch die meisten Verschwörungstheorien sich natürlich nicht bewahrheiten, ist das am Ende nicht unbedingt absolut zu sehen.

Ich breche das Thema ab…

Ob ich meinem Gesprächspartner all diese Dinge erklären kann? Will er überhaupt eine Erklärung dafür haben, dass er Spekulationen, Falschmeldungen oder Stille-Post-Ereignisse mit dem Begriff der Verschwörungstheorie vermischt hat? Nein. Ich weiß auch nicht, ob das etwas bringt. Ich lächle ihn an und erkenne mein eigenes Problem.

Das Problem der Komplexität meiner Themen, die sich eben einfach nicht immer so leicht erklären lassen. So leicht, wie es Verschwörungstheorien jedoch selbst immer schaffen.

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