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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Ein Sachbearbeiter von Giropay GmbH droht dir, aufgrund einer offenen Rechnung vor Gericht zu ziehen, was dich sehr teuer kommt? Ruhe bewahren, die Lösung ist sehr einfach.

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Diese böse drohende E-Mail ist nämlich einerseits glücklicherweise ein Fake, aber auf der anderen Seite sollte man vorsichtig sein, denn sie trägt einen bösen Anhang, welcher sich als Forderungsaufstellung ausgibt. Bei dieser vermeintlichen Aufstellung handelt es sich jedoch um einen Trojaner! Trojaner sind Programme, die so aussehen, als seien sie unschädliche, nützliche Dateien. Tatsächlich tarnen sie sich aber nur als harmlose Software, in Wirklichkeit richtet das Programm immensen Schaden auf dem Gerät an.

Diese E-Mail kann in folgender Weise auftreten:

Betreff: Offene Rechnung von GiroPay 65183020
Von: GiroPay GmbH Sachbearbeiter pay @ giropay.de

An: [**** ****]

Sehr geehrter Kunde,
unsere Kanzlei wurden von der Firma GiroPay GmbH beauftragt Ihre finanziellen Interessen in Ihrer Angelegenheit zu schützen.
Die vollständige Zahlung erwarten wir bis spätestens 01.10.2017. Können wird bis zum genannten Termin keine Zahlung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihre Forderung an ein Gericht abzugeben. Alle damit verbundenen Kosten gehen zu Ihrer Last.
Die vollständige Forderungsausstellung NR. 651830202, der Sie alle Buchungen entnehmen können, fügen wir bei.
Aufgrund des bestehenden Zahlungsausstands sind Sie gezwungen zuzüglich, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 40,56 Euro zu bezahlen. Um weitete Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 25.09.2017.
Bei Fragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 48 Stunden.
Mit verbindlichen Grü ßen
Sachbearbeiter Jona May

Der Inhalt dieser E-Mails kann variieren, die Kernaussage ist jedoch immer dieselbe: Angeblich gäbe es irgendwo eine nicht weiter genannte offene Rechnung, die nun beglichen werden soll. Den genauen Inhalt solle man bitte aus dem Anhang entnehmen. Dieser Anhang trägt einen Dateinamen in Form einer Datumsangabe. Eine Überprüfung zeigt, dass es sich um einen gefährlichen Anhang handelt:

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Daher bitte auf keinen Fall den Anhang der Mail öffnen und ausführen!

Was mache ich, wenn mein Computer bereits einen Trojaner hat?

Die reine Deinstallation des Trojaners oder das Löschen der Datei, die ihn installiert hat, reicht nicht. Trojaner installieren im Hintergrund Keylogger, Backdoorprogramme und Sniffer, die nur durch eine Anti-Virensoftware identifiziert und unschädlich gemacht werden können. Die manuelle Suche nach diesen gestaltet sich als beinahe unmöglich und das Verbleiben der Software auf dem Gerät ist mehr als bedenklich, da sensible Daten und Passwörter gestohlen werden können.