Aktuelles Amazon-Datenklau (Ihre Bestellung wurde storniert!)

Amazon-Datenklau (Ihre Bestellung wurde storniert!)

Facebook-Themen

Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf. Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das...

Freundschaftsanfragen: So behält man den Überblick auf Facebook

Wie man die Übersicht über Facebook Freundschaftsanfragen - erhaltene und gesendete - behält. Zu einer neuen Freundschaftsanfrage erhält man eine Benachrichtigung. Doch wo kann man...

Gefälschte MediaMarkt-Seite auf Facebook lockt wieder mit Gewinn

Bei der Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ handelt es sich um keine offizielle Seite des Unternehmens. Die Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ gibt vor, 10 Segway Ninebot ES2 zu...

Zwarte Piet verboten? Nein, aber „blackface“!

Viele Medien berichten, Facebook verbiete den sogenannten "Zwarte Piet“. Stereotype Darstellungen des in den Niederlanden und Belgien bekannten Nikolaushelfers "Zwarte Piet" sind ab sofort auf...

Cyberkriminelle geben sich abermals als Amazon aus und knacken mit dieser fiesen Masche bestehende Amazon-Kundenkonten

- Werbung -

Im Moment bekommen etliche Internetnutzer eine perfekt nachgebaute E-Mail von Amazon. Angeblich wurde das jeweilige Amazon-Konto temporär eingeschränkt, da eine verdächtige Bestellung getätigt wurde. Dem Kunden wird nun die Möglichkeit angeboten, diese Einschränkung wieder aufzuheben. Er müsse dazu nur auf “Konto wiederherstellen” klicken.

Doch Achtung! Hierbei handelt es sich um eine Betrugsmasche. Die E-Mail stammt nicht von Amazon, sondern von Internetbetrügern, die mit dieser fiesen Masche bestehende Amazon-Kundenkonten knacken wollen.

Es handelt sich um diese E-Mail:

image

Angeblich habe man folgendes Produkt bestellt:

image

Der Nutzer soll nun auf “Verifizierung starten” klicken, damit sein Amazon-Konto wiederhergestellt wird:

image

Klickt man nun auf “Verifizierung starten” dann tappt man in die Falle!

Es öffnet sich eine nachgebaute Anmelde-Seite von Amazon (Anbei ein Beispiel solch einer gefälschten Anmeldeseite von Amazon). Würde man hier nun seine Zugangsdaten eingeben, dann würden diese 1:1 in die Hände der Betrüger gelangen, welche dadurch den vollen Zugriff auf sein Amazon-Kundenkonto bekommen würden.

image

Hinter der Aufforderung verbirgt sich eine Weiterleitung, die von unserer Kaspersky Internet Security blockiert wird. Diese URL wird als Phishing-Webadresse eingestuft.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammten sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit ihnen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- und Kreditkarten- oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche „Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche durch Individualität glänzten: Diese konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Generell ist zu beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link anklicken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche / fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -

Bei Reisestornierung auch Versicherungskosten erstatten lassen

Verbraucherzentrale rät: Rückzahlung prüfen Viele Reisende können in den bewegten Corona-Zeiten ihre Reise nicht antreten und erhalten dafür die Kosten der Reise erstattet. Doch die...

Zeigen Brandfotos einen Zusammenhang mit der Beirut-Explosion? Nein!

Bilder von Bränden und Explosionen sollen einen Zusammehang beweisen. Die Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist erst wenige Tage her, da tauchen nun Bilder...

Deutsche Regierung: Agentur zur Cybersicherheit nimmt ihre Arbeit auf

Zur Stärkung der Cybersicherheit wurde von der deutschen Regierung nun eine neue Bundesagentur gegründet. Die neu gegründete Agentur hat es zur Aufgabe, Innovationen im Bereich...

Top-Artikel

Gefälscht: Rechtsgrundlage zur Corona-Situation

Aktuell kursiert ein vermeintliches Schreiben des Gesundheitsministeriums mit dem Titel "Rechtsgrundlage zur Corona-Situation" im Internet. Dieses ist gefälscht! Wir erhielten zahlreiche Anfragen zu einem Screenshot...

Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf. Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das...

Twitter: Neues Feature lässt festlegen, wer auf Tweets antworten kann

Twitter lässt seine Nutzer durch ein neues Feature bestimmen, wer auf veröffentlichte Tweets antworten darf. Bereits im Mai wurden von Twitter dahingehend Tests durchgeführt. Nun...

Kuh-Selfie: Aufregung wegen Verhalten von Touristen

Immer wieder wird von gefährlichen Situationen berichtet, in denen sich Ausflügler zu nahe an Kühe heranwagen. Offensichtlich haben Kühe eine magische Anziehungskraft auf Touristen und...

Der hinkende Renten-Vergleich zwischen Deutschland, Italien und Frankreich

Sowohl in Bild- als auch in Schriftform wird in sozialen Medien die Rentenniveaus dreier Länder verglichen. So werden ohne größeren Kontext die Zahlen von Deutschland,...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
-WERBUNG-