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Vorsicht: Phishing-Attacken im Namen von Mastercard

Kathrin Helmreich, 17. August 2020
Vorsicht: Phishing-Attacken im Namen von Mastercard
Vorsicht: Phishing-Attacken im Namen von Mastercard

Nein – Mastercard fordert seine Kunden und Kundinnen nicht auf, seine Daten bestätigen zu müssen, es handelt sich um Betrug!

Aktuell erhalten wir Anfragen zu gefälschten E-Mails im Namen von Mastercard. Die Mitteilungen sind äußerst professionell gestaltet und auf den ersten Blick nicht von einem Original zu unterscheiden.

Auch die Verbraucherzentrale warnt vor einer Welle an Phishing-Versuchen, die auf Kunden und Kundinnen von Mastercard abzielen. Die Betrüger geben mit dem Betreff „Mitteilung bezüglich Ihrer Karte“ vor, „Mastercard“ müsse angeblich das Konto aus Sicherheitsgründen temporär einschränken. Der Grund seien unbestätigte Daten.

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So könne „kein sicherer Zahlungsverkehr gewährleistet werden“. Deswegen sei es besonders wichtig, die Daten über den beigefügten Link „umgehend auf den neuesten Stand zu bringen“.

Kommt man der Aufforderung einer Aktualisierung über den Link innerhalb einer angeblichen Frist nicht nach, soll die Karte vollständig deaktiviert werden. Und hier findet sich der wichtigste Hinweis auf einen Betrug – E-Mails, die eine Drohung beinhalten sind in der Regel betrügerischen Ursprungs.

Screenshot der gefälschten E-Mail im Namen von mastercard
Screenshot der gefälschten E-Mail im Namen von mastercard

Was passiert, wenn ich dem Link folge?

In den meisten Fällen öffnet sich eine ebenfalls gefälschte Webseite im Corporate Design des missbrauchten Unternehmens mit einer nachgebauten Login-Maske.

Oft erkennt man den Betrug aber auch an der URL (Internetadresse) oben im Browser, dass du dich nicht auf der originalen Mastercard-Seite befindest. Gibst du aber trotzdem deinen Daten ein, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger.

Am Sichersten ist es, sich niemals über einen Link in einer Mail einzuloggen, sondern immer im Browser auf die offizielle Seite eines Unternehmens gehen, um sich dort einzuloggen. Falls wirklich etwas mit dem eigenen Account nicht stimmen sollte, würde man es dort auch angezeigt bekommen.

Mimikama-Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Login-Seite echt ist, gibt einfach Fantasiedaten und Buchstabensalat ein. Das kann ruhig so aussehen, als wäre die Katze über die Tastatur gelaufen. zB. Benutzername „rtrtbfgfgzjghbghchg“ und Passwort „drghrtgnbtrzntgfz“.

„Funktioniert“ der Login trotzdem, kannst du davon ausgehen, dass hier Betrüger dahinterstecken.

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