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Phishing: Vorsicht, gut gefälschte Emails im Namen der Bank Austria unterwegs

Kathrin Helmreich, 4. Juni 2020
Phishing: Vorsicht, gut gefälschte Emails im Namen der Bank Austria unterwegs
Phishing: Vorsicht, gut gefälschte Emails im Namen der Bank Austria unterwegs

Vorsicht, wenn du aufgefordert wirst, dein Konto zu bestätigen. Betrüger versenden aktuell sehr gut gefälschte Emails im Namen der Bank Austria.

Aktuell kursieren gefälschte E-Mails im Namen der Bank Austria. Mit dem Betreff „Aktualisierung des COVID-19-Sicherheitskontos“ scheint die Mitteilung auf den ersten Blick tatsächlich von dem Unternehmen zu stammen. Dem ist nicht so.

Die Absenderadresse kann leicht gefälscht werden und auch die unpersönliche Anrede ist ein Hinweis auf einen Betrug. Der nachfolgende Text ist lediglich ein Vorwand, sodass Kriminelle an die Login-Daten des Bankkunden gelangen können:

Sehr geehrter Kunde,

Während unseres heutigen regelmäßigen Updates haben wir ungewöhnliche
Aktivitäten in Ihrem Online-Konto festgestellt. Es sind entweder Ihre
Daten geändert oder unvollständig

Ihr Online-Konto wurde aufgrund des festgestellten technischen Problems
vorübergehend gesperrt. Sie müssen daher Ihre Daten überprüfen, um
wieder auf Ihren Onlinedienst zugreifen zu können.

Klicken Sie unten auf den offiziellen Link der Bank, um sofort wieder
darauf zuzugreifen und den Überprüfungsprozess abzuschließen

https://www.bankaustria.at

Online-Serviceteam
Unicredit Bank Austria AG

Die Betrüger haben sich bei der Email besonders Mühe gegeben, auch der eingebettete Link entspricht auf dem ersten Blick der Webseiten-Adresse der Bank Austria. Aber auch diese ist gefälscht, denn wer dem Link folgt, gelangt auf eine ganz andere Seite.

Immer auf die URL in der Adressleiste achten!

Ein Blick auf die Adressleiste, oben im Browser, lohnt sich, denn sofort ist ersichtlich, dass es sich nicht um die Bank Austria handelt. Auch die gezeigte Seite im Corporate Design des Unternehmens ist gefälscht.

Wer hier seine Daten eingibt, spielt diese direkt in die Hände der Betrüger. Diese können sich nun dem Bankkonto bedienen und die Daten womöglich auch im Darknet weiterverkaufen.

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Gehe deshalb immer sicher, ob die Email tatsächlich vom erwähnten Unternehmen stammt. Auch wenn die Email auf den ersten Blick professionell und authentisch wirkt, verlangt die Bank Austria niemals persönliche Daten via Email. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Bank kontaktieren und nachfragen und niemals auf einen enthaltenen Link in einer Mitteilung klicken!

Besser ist es, wenn du die echte Seite manuell über den Browser aufrufst. Solltest du bereits Opfer des Betrugs geworden sein, sofort deine Bank kontaktieren!

Tipp: Du kannst prüfen, ob du auf der echten Seite gelandet bist, indem du zunächst einen Buchstabensalat im Login eingibst. Wird dieser dennoch angenommen oder landest du auf einer toten Seite, kannst du davon ausgehen, dass es sich höchstwahrscheinlich um Betrug handelt.

Passend zum Thema: Daten-Phishing Kriminelle wandeln Betrugsmasche ab!


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
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