Paketverfolgung? Diese vermeintliche DHL-Mail führt in eine Abofalle.

Andre Wolf, 12. Oktober 2020
Faktencheck Abofalle und DHL.
Faktencheck Abofalle und DHL.

Eine e-Mail gibt sich als DHL aus und fordert ihre Empfänger auf, für eine Paketverfolgung eine kleine Gebühr zu entrichten.

Vorsicht, der Zeit werden viele Menschen abgezockt, indem sie in eine Abofalle gelockt werden. Dabei geht es um eine E-Mail, die sich als DHL ausgibt. Diese E-Mail berichtet darüber, dass man ein Paket empfangen würde, doch dieses Paket aktuell nicht ausgeliefert werden kann.

Man soll an die DHL 1,85 € zahlen, damit man mittels Paketverfolgung schauen kann, wo das vermeintliche Paket angeblich unterwegs ist. Doch hier ist eine Warnung angebracht, denn es ist kein Paket unterwegs! Bei dieser Mail handelt es sich um eine Fake-Mail, die ein Köder in eine Abofalle ist. Man liest in dieser Mail:

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Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die für Sie bestimmte Sendung 00340434139185930097 wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am 09.10.2019 (SIC!) zugestellt.

Bitte bestätigen Sie die Zahlung (1,85 EUR) über diesen Link. Die Online-Überprüfung muss in den nächsten10 Tagen erfolgen, bevor sie abläuft.

Diese Art von Abofalle ist nicht neu, daher können wir genau erklären, wie diese Methode funktioniert.

Vermeintliche DHL-Mail führt in eine Abofalle.
Vermeintliche DHL-Mail führt in eine Abofalle.

Faktencheck Abofalle und DHL.

In der Vergangenheit hat sich bei dieser Methode immer wieder gezeigt, dass man auf eine Webseite gelockt wird, die der Webseite eines Paketdienstleisters ähnelt. Dort soll man nun für den vermeintlichen Service einen kleinen Betrag zahlen.

Dabei wird um die Eingabe der Kreditkartendaten gebeten. Die Falle liegt jedoch darin, dass man an dieser Stelle in Wirklichkeit ein Abonnement abschließt für einen Onlinedienst, dessen Leistungen man nicht in Anspruch nimmt und auch gar nicht in Anspruch nehmen will. Die Paketverfolgung ist also lediglich ein Vorwand.

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Artikelbild: Shutterstock / Von Djda


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