Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt Ermittlungen gegen eine 35-jährige Frau, nachdem in einer Wohnung ein toter Säugling gefunden wurde.

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Am Montag, 02.01.2017, wandte sich ein 37-jähriger Mann an die Polizei, weil er nach Rückkehr von einer Urlaubsreise in seiner Wohnung Blutspuren feststellte. Der Mann äußerte den Verdacht, dass seine 35-jährige Lebensgefährtin während seiner Abwesenheit entbunden haben könnte, aber kein Kind vorhanden wäre.

Die Kripo Regensburg übernahm die weiteren Ermittlungen und führte in der Wohnung der 35-jährigen Frau eine Nachschau durch. Dabei fanden sie einen toten weiblichen Säugling. Die 35-jährige Frau verlor durch die Geburt ihres Kindes sehr viel Blut, weswegen sie im weiteren Verlauf in einem Krankenhaus stationär behandelt werden musste.

Bei einer am 03.01.2017 im Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführten Sektion des Säuglings konnte festgestellt werden, dass dieser zum Zeitpunkt der Geburt voll entwickelt und am Leben gewesen war. Eine eindeutige Todesursache erbrachte die Obduktion hingegen nicht. Auch konnte die Frage, inwieweit der Säugling überlebensfähig gewesen wäre, mit der Sektion nicht geklärt werden. Hierfür müssen weitere Untersuchungen durch das Rechtsmedizinische Institut der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt werden. Diese Untersuchungen werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die Kripo Regensburg führt nun in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags. Weitere Details können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben werden.

Quelle: Polizei Bayern

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