Obernburg: „Microsoft-Hotline“-Masche wieder aktuell (ZDDK 24)

Kathrin Helmreich, 10. Januar 2017

Im Raum Obernburg kam es am Wochenende zu Betrugsversuchen durch die sogenannte “Microsoft-Hotline”-Masche. Die Polizei Unterfranken gibt Tipps und Tricks, wie man sich schützen kann.

Die Polizei Unterfranken warnt über ihre Facebook-Seite vor der “Microsoft-Hotline”-Masche.

Am Wochenende wurden im Raum Obernburg Fälle dieser Art Betrugsversuch gemeldet.

Die Masche wurde wie folgt angewendet:

Betrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, die über geschickte Gesprächsführung ihr Opfer davon überzeugen ‘Team Viewer’ oder andere Software zu installieren, um einen Fernzugriff auf den PC zu ermöglichen.

Die Opfer werden dann gebeten, in einer sich öffnenden Eingabemaske am Bildschirm Kreditkartendaten einzugeben, um ein Schutzprogramm zu erwerben.

So kann man sich schützen:

  • Auf solche Gespräche erst gar nicht einlassen. Vor allem Anrufern gegenüber, die Anforderungen stellen, persönliche Daten preiszugeben.
  • Keine Software installieren, die einem aufgedrängt werden. Falls eine Installation stattgefunden hatte, den Rechner sofort vom Netz trennen.
  • Weder telefonisch, noch während eines Fremdzugriffs am PC persönliche Bankdaten oder Kreditkartendaten in Eingabemasken eingeben!
  • Fremdzugriffe am PC nur vertrauenswürdigen Personen ermöglichen, die man selbst beauftragt hat.
  • Im Zweifelsfall immer die Polizei verständigen.
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