Darum dürfen Christen weiterhin einen “Fischaufkleber” nutzen.

Tom Wannenmacher, 3. August 2017

Angeblich habe das Unternehmen “NORDSEE” einen Prozess vor Gericht gewonnen und Christen dürfen ihren Fischaufkleber nun nicht mehr nutzen.

Es gibt nichts, was es nicht gibt und es passieren mittlerweile Dinge, die hätte man sich vor Jahren nicht mal erträumt. Menschen sind verunsichert und tun sich sehr sehr schwer beim bewerten von Quellen im Internet, denn viele Webseiten sehen optisch aus wie jene von großen Medienunternehmen. Oft ist es so, dass man erst auf den 2. Blick erkennt, ob etwas wahr oder falsch ist. Diesen Mechanismus nutzen auch Fake-News Seiten im Netz schamlos aus. Aber nicht nur diese, sondern auch Satire-Seiten verunsichern zusätzlich. Der “Postillon” sowie die “Tagespresse” sind wohl die bekanntesten Satireseiten im deutschsprachigen Raum. Viele Nutzer wissen mittlerweile, dass sie auf diesen Seiten erfundene Artikel zu lesen bekommen.

Dann gibt es aber auch noch andere, noch nicht so bekannte Satireseiten.

Auf den ersten Blick sind diese auch nicht sofort zu erkennen, was ja auch Sinn der Übung ist. Es wird ein Thema aufgegriffen, das gerade noch so an der Grenze des Glaubhaften liegt und dass wird dann unters Volk gestreut. Solche Meldungen landen sehr oft bei uns als Anfrage. So auch die folgende:
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Angeblich habe Nordsee einen Prozess vor Gericht gewonnen. Auf der Seite bekommt man u.a. zu lesen (sic!)
“Christsein kostet ja schon viel. Jetzt wird es aber richtig teuer! Der Nordsee Fischrestaurantkette wurden nach einem langen Rechtsstreit die universalen Verwendungsrechte am, unter Christen beliebten, „Fisch“-Symbol zugesprochen. Jegliche andere, z. B. religiöse Nutzung wird ab sofort mit deftigen Strafgebühren geahndet.”
Jener Nutzer, der bei uns angefragt hat, hatte eigentlich schon das richtige Gespür, denn es handelt sich hierbei wirklich um Satire.

Woher wir das wissen?

Da wir, wie immer, die QUELLE prüfen und das funktioniert so:

  • WER? – Wer steckt dahinter?
  • WIE? – Wie sind die Inhalte dargestellt?
  • WARUM? – Was ist die Intention dahinter?
  • Wie ist der Gesamteindruck der Quelle?

Ein Klick auf die “Info” der Seite hat völlig ausgereicht, um lesen zu können, um was es hier eigentlich geht:
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Und hier steht u.a.
“Bitte beachten Sie auch das TheoLeaks-Qualitätsversprechen: Der Wahrheitsgehalt unserer Artikel liegt zu 100% bei Null!”


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
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