Nicht wegsehen! Sexuelle Ausbeutung von Kindern…

Tom Wannenmacher, 27. Juli 2016

Bei der Kampagne „Don’t look away“ beziehungsweise „Nicht wegsehen” wirken 16 verschiedene Länder unter Beteiligung von Polizei und Ministerien bei der Prävention sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Touristen oder Reisende mit.

Als Reaktion auf den Sachverhalt, dass viele Menschen, meist aus wohlhabenden Ländern, in zumeist entwicklungsschwache Länder reisen und dort die schlechte Struktur ausnutzen, um sich kostengünstig und vermeintlich anonym an Kindern zu vergreifen, bittet die Kampagne um Mithilfe.

Nicht wegsehen…

Nicht wegsehen, wenn einem die Situation komisch vorkommt – jeder Hinweis kann helfen.

Nicht wegsehen, wenn man im Urlaubsort bemerkt, dass ein viel zu kleines Mädchen ein Date hat mit einem Mann, der ihr Vater sein könnte – Die Strafverfolgung im Heimatland ist trotzdem möglich.

Nicht wegsehen heißt aber auch, souverän zu agieren, und nicht Selbstjustiz zu üben und dadurch das Kind in Gefahr zu bringen, noch bevor die Sachlage geklärt ist.


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Helfen kann einfach sein, und zwar indem die entsprechenden Hinweise auf einer der beiden Seiten http://www.nicht-wegsehen.net/ oder http://www.reportchildsextourism.eu/?lang=de in das Meldeformular eingetragen werden.

Eine immense Hilfe ist es, wenn man sich die Faktenlage möglichst genau einprägt. Jedes noch so kleine Detail zur Kleidung der Beteiligten und dem genauen Ort und der Uhrzeit kann sich als wichtig erweisen.

Melden Sie Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch…

Autor: Lena F., mimikama.at


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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