Priester fordert von Besitzer des W-LAN Netzwerks „Lucyfer“ Umbenennung

Andre Wolf, 2. Januar 2020
Artikelbild Netzwerk/Priester: Shutterstock / Von Aaron Amat
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Ein polnischer Priester fordert den Besitzer eines W-LAN Netzwerks mit der Bezeichnung „Lucyfer“ auf, eine andere Bezeichnung für sein Netzwerk zu wählen.

Die Endgeräte in seiner Kirche könnten möglicherweise versuchen, sich mit diesem Netzwerk zu verbinden. So eine diabolische Verbindung dürfen Christliche Endgeräte ja nun mal gar nicht eingehen! Daher gab es einen Brief an den Betreiber des Netzwerks.

Das polnischen Dorf Magdalenka, macht Schlagzeilen: In dem Brief schreibt der Pfarrer, dass der Router mit der SSID „Lucyfer“ sich direkt im Haus neben der Kirche befindet und somit das Signal in seiner Kirche zu empfangen sei.

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Nach Ansicht des Pfarrers sei das Netzwerk, bzw. der Name anstößig für seine frommen Kirchgänger, die das Netzwerk ja auch innerhalb der Kirche angezeigt bekommen.

Der Brief selbst wurde am 14. Dezember 2019 versendet und erlangte eine gewisse Berühmtheit, nachdem er auf Twitter veröffentlicht wurde.

Netzwerk umbenennen

Jetzt möchte der Pfarrer also das angrenzende SSID umbenannt sehen, er bietet dem Inhaber sogar seine Hilfe dazu an. Um dem Ganzen einen gewissen Nachdruck zu verleihen, sieht man unter dem Schreiben mehrere Unterschriften.

Ob der Brief nun wirklich zum Ziel führt, kann man durchaus bezweifeln. Denn wer direkt neben einer Kirche wohnt und die SSID seines Netzwerks bereits „Lucyfer“ nennt, dürfte dies nicht ohne Grund getan haben.

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SSID Bezeichnungen

Es gibt eine Menge mehr oder weniger kreative Bezeichnungen für die verschiedensten Netzwerke. „Ich bin dein Vater“, „Obi WLAN Kenobi“, „Martin Router King“ oder auch „Ich höre euch beim Sex“. Es gibt eine Menge Möglichkeiten an Namen, mit denen man Aufmerksamkeit erregen kann. Gerade in größeren Städten, in denen viele Netze aufeinandertreffen und viele Menschen diese Netze sehen können, ist das durchaus auch unterhaltsam.

Artikelbild Netzwerk/Priester: Shutterstock / Von Aaron Amat


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