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Diese Mutter schlug ihr Kind mit einem Löffel

Kathrin Helmreich, 21. September 2017

Wir erhielten vermehrt Anfragen zu einem sehr traurigen Thema.

Eine australische Mutter soll ihre 8 Monate alte Tochter misshandelt haben und nicht nur das, der Richter soll entschieden haben, dass sie dafür nicht ins Gefängnis gehen muss.
Es geht um diesen Statusbeitrag, der momentan auf Facebook geteilt wird:
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Quelle: Facebook / Screenshot Mimikama

Bild im Klartext:

Ist da was dran?
Der Artikel steht bei der Seite Böser Bär und wird fleißig weiter verbreitet
Mutter “züchtigt” ihr 8 Monate altes Baby und bekommt NUR diese Strafe
Denkst du der Richter hat richtig entschieden?
Storyflare.de

Bei solchen Artikeln ist es leider oft so, dass sie wahr sind. So auch bei diesem.
[vc_message message_box_color=“green“ icon_fontawesome=“fa fa-check“]Es handelt sich leider um keinen Fake.[/mk_info]

Der Tatbestand

Laut Mirror, Dailymail und The Sun  hat die 26-Jährige Lorien Norman tatsächlich ihre Tochter mit einem Löffel geschlagen und das mehrmals.
Die Kleine kam ins Krankenhaus und Norman vor Gericht. Hier soll tatsächlich das Urteil gefallen sein, dass Norman frei kommt, da die Wunden der kleinen Evie “wieder leicht verheilen”.
Sie erhielt lediglich eine Bewährungsstrafe von 2 Jahren und eine Geldbuße von $500.
Einige Zeit später wurde die Polizei gerufen, da Norman damit drohte, ihre Tochter vom Balkon zu werfen.
Die Polizisten entdeckten abermals viele blaue Flecken an dem Baby.
Richter Costello argumentierte, dass Norman eine “schwierige Jugend” gehabt und die Diagnose Borderline Persönlichkeitsstörung erhalten habe.
Der Vater fragt sich zu Recht: “Wo bleibt die Gerechtigkeit für Evie?”

Ergebnis:

Bei diesem Fall handelt es sich leider um keinen Fake.
Lorien Norman schlug ihr Kind tatsächlich und erhielt wegen einer Borderline Persönlichkeitsstörung eine gemilderte Strafe durch den Richter.


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
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