Schüler versendeten über WhatsApp Kinderpornografie!

Tom Wannenmacher, 12. April 2019
Artikelbild: Shutterstock / Von Iakov Filimonov
Artikelbild: Shutterstock / Von Iakov Filimonov

24 Mobiltelefone wurden von der Polizei beschlagnahmt.

In einer Stuttgarter Schule haben Jugendliche über WhatsApp kinderpornografische Inhalte geteilt. Nun stellte die Polizei die Handys einer ganzen Klasse sicher. Seitens der Polizei gibt es keine Angaben, in welcher Schule sich der Vorfall ereignete! Den Schülern drohen nun Anzeigen wegen des Besitzes von Kinderpornografie.

Presseaussendung der Polizei Stuttgart

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt!

Handys wegen des Verdachts kinderpornographischer Inhalte beschlagnahmt.

Staatsanwaltschaft und Polizei im Haus des Jugendrechts haben am Mittwochmorgen (10.04.2019) in einer Klasse einer Stuttgarter Schule insgesamt 24 Mobiltelefone beschlagnahmt. Es hatte Hinweise gegeben, dass die Jugendlichen über einen Messenger in einem Klassenchat kinderpornographisches Material ausgetauscht haben. Daraufhin suchten die Ermittler sowie eine Staatsanwältin nach Rücksprache mit der Schulleitung die Klasse auf und beschlagnahmten sämtliche Schülerhandys. Diese müssen nun ausgewertet werden. Den Schülern drohen Anzeigen wegen des Besitzes kinderpornographischer Dateien.

Versand und Besitz kinderpornografischer Dateien ist eine Straftat

Die Kriminalpolizei weist darauf hin, dass sowohl die Verbreitung als auch bereits der Besitz einer kinderpornografischen Datei eine Straftat nach Paragraf 184b Strafgesetzbuch darstellt und neben sonstigen strafrechtlichen Sanktionen auch zur Einziehung des Smartphones führen kann. Personen, die unaufgefordert eine solche Datei erhalten, werden gebeten sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Stuttgart


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