Aktuelles

Mittelfinger zum Blitzer gezeigt: Das wird teuer!

Tom Wannenmacher, 5. August 2020
Mittelfinger zum Blitzer gezeigt: Das wird teuer!
Mittelfinger zum Blitzer gezeigt: Das wird teuer!

Die Auswertung eines Radarbildes ließ Beamten zu einer sehr harten Strafe greifen. Ein Autofahrer zahlt nämlich das 75igfache und bekommt auch noch einen Monat Fahrverbot.

Die Polizei berichtet von einer Radarfalle bei Kulmbach, welche einen vorbeifahrenden Wagen blitzte. Der Fahrer selbst war mit 11 Stundenkilometer zu schnell gewesen! Diese Geschwindigkeitsübertretung macht im Normalfall ein Bußgeld von 20 Euro aus!

Nicht so in diesem Falle!

Weil ein Autofahrer im April mit ausgestrecktem Mittelfinger durch eine Geschwindigkeitskontrolle fuhr, verhängte das Amtsgericht Kulmbach eine hohe Geldstrafe und ein Monat Fahrverbot wegen Beleidigung gegen den Mann.

Ende April war der 26-Jährige mit seinem Auto auf der Bundesstraße B289 in Richtung Mainleus unterwegs. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle überschritt der BMW-Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 um 11 Stundenkilometern.

An der Messstelle zeigte der Fahrer seinen ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Kamera. Die Messbeamten der Verkehrspolizei Bayreuth zeigten den Temposünder daraufhin an.

Anstatt eines Verwarnungsgeldes von lediglich 20 Euro, die der Fahrer für die Geschwindigkeitsüberschreitung hätte zahlen müssen, verhängte das Amtsgericht Kulmbach eine Geldstrafe von 1.500 Euro und ein Monat Fahrverbot gegen den Mann.

Quelle: Polizei Bayern
Artikelbild: Symbolbild / Shutterstock / Creativa Images

 


Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung!

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

weitere mimikama-Artikel