Mist gebaut? Scheint so!

Andre Wolf, 12. Oktober 2016

Aktuell verwirrt eine E-Mail die GMX-Nutzer: man wird in der Mail darauf verwiesen, dass das eigene Konto gesperrt sei. Als Absender dieser E-Mail wird “GMX” genannt.

Verwirrend ist diese E-Mail insofern, dass wirklich niemand etwas damit anfangen kann. Wahrscheinlich die unbekannten Absender, die sich als GMX ausgeben, ebenso wenig.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Im Klartext liest man:

Sehr geeherte Kunde,

Sie möglicherweise nicht in der Lage, neue Nachrichten senden oder empfangen
Bitte klicken Sie Ihre e-Mail unten , um Ihre Mailbox zu erneuern,

[***]@gmx.net

System Administrator.GMX Mail Team

In der Mail ist nun die eigene E-Mail Adresse angegeben, welche man anklicken soll. Dieser Klick darauf wiederum führt zum klassischen “mailto”: es öffnet sich ein Fenster zum Verfassen einer E-Mail an sich selbst.

Bravo, Glanzleistung!

Wir gehen ganz stark davon aus, dass sich die Betrüger hier selbst überlistet haben und anstatt den Link zu einer Phishingseite in GMX Optik an dieser Stelle die Empfängeradresse der E-Mail eingefügt haben. Sprich: in der blind versendeten Serien-E-Mail wurde schlichtweg das falsche Datenbankfeld verknüpft.

Insofern ist die E-Mail in der hier abgebildeten Gestalt harmlos.

Artikel Vorschaubild: pathdoc / Shutterstock.com


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