Und wieder: Betrüger mit „Microsoft-Masche“ sehr aktiv

Tom Wannenmacher, 29. Juni 2018
Und wieder: Betrüger mit "Microsoft-Masche" sehr aktiv
Und wieder: Betrüger mit "Microsoft-Masche" sehr aktiv

Nicht hereingefallen ist ein 37-jähriger Vredener auf einen telefonischen Betrugsversuch!

Eine Unbekannte hatten ihn am Donnerstag angerufen und vorgegeben, Mitarbeiterin der Firma Microsoft zu sein. Sie behauptete, dass es mit seinem Computer ein schwerwiegendes Problem gebe. Das kam dem Vredener jedoch zu Recht gleich verdächtig vor; er beendete das Gespräch.

Mit der Microsoft-Masche versuchen Betrüger es immer wieder, sich Zugang zum Computer zu verschaffen. Abgesehen haben sie es meist darauf, die Opfer ihres Betrugs dazu zu bringen, Zahlungen zu tätigen.

Zugleich zielen sie auf persönliche Daten, zum Beispiel um auf Online-Banking oder E-Mails zugreifen zu können.

Angerufene sollten sich keinesfalls darauf einlassen, wie verlangt Software herunterzuladen und den Betrügern so elektronisch die Tür zu ihrem Computer zu öffnen. Das gilt erst recht, wenn die Betrüger zu Zahlungen auffordern. Wer solche Anrufe bekommt, sollte am besten das Gespräch umgehend beenden.

Hereingefallen ist jedoch ein 59-Jähriger Mann!

Ein solcher Anruf ereilte am vergangenen Mittwoch einen 59-jährigen Celler. Um die angeblichen Computerprobleme zu lösen, ermöglichte der Celler den Anrufer per „Teamviewer“ eine Fernwartung vorzunehmen und sich in seinen Computer einzuwählen. Die Kosten für die Wartung sollten mittels sogenannter „Steam- und iTunes-Karten“ beglichen werden, die der 59-Jährige sodann kaufte und deren Codes er an den ominösen Anrufer weitergab. Neben der Tatsache, dass der Celler auf diese Art und Weise um 400 Euro geprellt wurde, kann er seinen Computer derzeit auch nicht mehr nutzen, da offenbar das Passwort für den Systemneustart geändert wurde.

Die Polizei warnt dringend davor, auf derartige Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter einer seriösen Softwarefirma wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf vielleicht noch gar nicht hatten. Lassen Sie sich von Unbekannten nicht um den Finger wickeln und gehen Sie keinesfalls auf fragliche Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld.

Quelle: Presseportal, Presseportal


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