Männer, lasst im Netz endlich eure Buxen zu!

Janine Moorees, 29. April 2021
Männer, lasst im Netz endlich Eure Buxen zu!
Artikelbild: Shutterstock / Von Viorel Sima

„Ich bin eine Frau, die Befriedigung braucht. Finde mich und kontaktiere mich hier!“. So ein Angebot kann man sich nicht entgehen lassen! Eine einsame Frau, die befriedigt werden will.

Beim Klicken auf den Link wird die Buxe geöffnet. Und da ist sie! Halbnackt wartet sie nur auf dich!!

Zurück in der Realität

Die Polizei NRW Hagen warnt: „Wenn euch sehr attraktive Frauen plötzlich über irgendwelche Plattformen adden wollen und genau diese Frauen in kürzester Zeit halb- oder ganz nackt über Webcam auf eurem Bildschirm erscheinen, dann ist das sehr merkwürdig. Wenn sie dann noch von euch erwarten, dass ihr euer Geschlechtsteil rausholt, allerspätestens dann, müssten bei euch alle Alarmglocken klingeln. Selbst dann, wenn euer Hormonhaushalt derzeit total unausgeglichen ist.

Denn ihr habt es in solchen Fällen immer mit Kriminellen zu tun, die euch mit euren Nacktbildern und Dickpics erpressen wollen. Zahlt ihr nicht, kann es passieren, dass eure Internetkontakte euch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen bzw. müssen oder ihr der neue „Star“ auf einer Pornoseite seid.“

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Einfache Regel!

Also, ganz einfache Regel, Männer: Lasst einfach eure Buxe zu, dann lässt man euer Geld in Ruh.
Sollten eure Hormone dennoch mal die Schlacht über eure Gehirnzellen gewonnen haben und ihr seid Opfer vom sogenannten Sextortion geworden, dann gilt Folgendes:
  • Keine Panik!
  • Nicht zahlen!
  • Melde es bei der Polizei!

Und noch was: Solltet ihr Fotos von eurem „besten Stück“ ungefragt im Netz verbreiten, will das auch niemand. Zudem macht ihr euch dann strafbar!

Mehr Hinweise gibt es über folgenden Link: https://url.nrw/sextortion

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Quelle: Facebook Polizei NRW Hagen
Auch interessant:
Angeblich sei der Stuttgarter Polizeidirektor wegen seiner Weigerung, härter gegen Demonstranten bei einer Corona-Demonstration vorzugehen, „ausgetauscht“ worden.
Nein, der Stuttgarter Polizeidirektor wurde nicht „augetauscht“!

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