LehrerInnen verpetzen? Nein, LehrerInnen den Rücken stärken!

Andre Wolf, 15. Oktober 2018
LehrerInnen den Rücken stärken!
LehrerInnen den Rücken stärken!

Erinnerst du dich noch an die Fakeseite „Zentralmelderegister der Schulinstitute (ZeSch)“?

Diese Webseite war als Spiegel konzipiert, welcher die äußerst problematischen und real existierenden Parteiwebseiten, auf denen man Lehrer melden soll, die nach Ansicht von Eltern oder SchülerInnenparteiisch den Unterricht gestalten. (Wir haben berichtet)

Die falsche Seite sollte die Gefahr zum Ausdruck bringen, welche auftreten kann, wenn Parteien Melderegister und Listen politischer Feinde führen. Gleichzeitig auch ein Fingerzeig, wie sehr solche Melderegister LehrerInnen in ihrer Arbeit beeinflussen können.

Mein Lehrer fetzt!

Initiert wurde dies von einer Gruppe/Person, die sich selbst „Stay behind foundation“ nennt. Diese Gruppe hat nun erneut zu diesem Thema agiert und macht nun darauf aufmerksam, dass man LehrerInnen stärken solle, anstatt diese zu denunzieren.

Auf der Webseite der Aktivisten heißt es, man solle „Jetzt mitmachen und Lehrkräften den Rücken stärken!“. Gemeint ist damit, dass eine Petition gestartet wurde, die zum einen eine Solidaritätsbekundung für Lehrerinnen und Lehrer darstellen soll, gleichzeitig am Ende aber auch an dsa  Bundesministerium für Bildung und Forschung gerichtet ist,  welches die  rechtlichen Möglichkeiten gegen parteiinitiierte Meldeportale prüfen und auszuschöpfen soll.

Über „MeinLehrerFetzt“ (Webseite)

Über Petitionen

Auch hier gilt: Petitionen, speziell Onlinepetitionen, haben keinerlei Verbindlichkeit. Onlinepetitionen können in ihrer Unterschriftenstärke jedoch ein Meiningsbild zeigen und eine Relevanz zu einem Thema unterstreichen.

Petitionen, die am Ende geprüft und mit einer Verbindlichkeit versehen werden, kann man über den Petitionsausschuss den deutschen Bundestags einreichen (Webseite).


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