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Kuh-Selfie: Aufregung wegen Verhalten von Touristen

Claudia Spiess, 13. August 2020
Kuh-Selfie: Aufregung wegen Verhalten von Touristen
Kuh-Selfie: Aufregung wegen Verhalten von Touristen

Immer wieder wird von gefährlichen Situationen berichtet, in denen sich Ausflügler zu nahe an Kühe heranwagen.

Offensichtlich haben Kühe eine magische Anziehungskraft auf Touristen und Wanderer. Oft aus dem Grund, ein Foto von den Tieren zu machen, oder – wie in diesem Fall – mit einer Kuh vor der Kamera zu posieren.

„Foto-Session“ mit Kuh am Schafberg in Oberösterreich

Dieses Foto wurde am 20. Juli in Oberösterreich nahe dem Gipfel des Schafbergs bei St. Wolfgang gemacht. Es zeigt, wie Touristen mit einer im Gras liegenden Kuh für ein Foto posieren. Eine Person dieser Gruppe deutet hier sogar an, auf der Kuh zu sitzen. Vermutlich soll es als Highlight aus dem Österreich-Urlaub mitgebracht werden.

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Dass diese direkte Nähe zu Kühen allerdings durchaus gefährlich enden kann, wissen wir aus zahlreichen Medienberichten. Immer wieder gibt es Verletzte durch Angriffe von Kühen. Es sollte klar sein, dass man durch leichtsinniges Verhalten derart gefährliche Situationen nicht auch noch herausfordern sollte.

Kritik von Internet-Nutzern

Das Foto wird von Nutzern mit Verständnislosigkeit und Empörung aufgenommen.

Der Fotograf Michael Steinböck hat bei der Veröffentlichung seines Fotos auf Facebook geschrieben, dass „die Leute anfangen müssten, ihr Hirn einzuschalten, bevor alle Wanderwege über Almen gesperrt werden“.

Hans Wieser von der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft zeigt sich entsetzt:
„Das ist in höchstem Maße idiotisch und grob fahrlässig, so etwas zu machen. Solche Aktionen sind klar abzulehnen. Mir kann niemand erklären, dass es Leute gibt, die vom richtigen Verhalten auf einer Alm noch nichts gelesen haben. Ich kann so etwas absolut nicht verstehen!“

Dass Menschen sich ohne nachzudenken immer wieder in gefährliche Situationen begeben, zeigte auch die Kulikitaka-Challenge auf TikTok, in der Kühe für ein Video erschreckt werden sollten.

Quelle: meinbezirk.at
Artikelbild: Michael Steinböck

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