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Wieder einmal sitze ich hier am Kopfende meines Tisches und höre meinen Gedanken zu, diese flattern ähnlich den bald zu erwartenden Schmetterlingen auf der Terrasse, nur eben nicht auf, beziehungsweise im Luftraum über dieser.

(Ach hätte der Namensgeber des schwarzen Trauerfalters doch nur etwas mehr Humor sein eigen genannt, „Geflatter Tod“ wäre doch auch nett gewesen.

Der Flügelschlag der Zeit wäre auf seiner Seite gewesen. Nun ja, versäumte Chancen gibt es zuhauf in der Geschichte, warum nicht auch diese) Es würde dem Geflatter der Schmetterlinge nicht gerecht werden, würde es lediglich AUF der Terrasse stattfinden, dann würden sie auf den mühsam verlegten Steinen umher krauchen.

Es wäre also rein sprachlich richtiger zu sagen sie flattern ÜBER der Terrasse, während wir und unsere mehrbeinigen Freunde uns zumeist, so wir uns hinausbegeben, auf der Terrasse befinden, und nur bei hohem Bewegungsdrang uns auch schon mal kurzfristig darüber befinden.

Allerdings ist unsere Verweildauer im Luftraum der Terrasse zeitlich gesehen so marginal, dass wir diesen Moment durchaus außer Acht lassen können und jeder verstehen wird, dass wir bei der Frage nach dem Aufenthaltsort eines gemeinsam produzierten Kindes, welches sich seilspringender Weise im Bereich des eben erwähnten Ortes befindet, schon mal mit „auf der Terrasse“ antworten können, ohne dabei von sprachlichen Gewissensbissen geplagt zu werden, wobei die korrekte Antwort natürlich wäre „Terrasse, auf – über – auf – über…“ weshalb sich für die flugunfähigen Lebewesen durchaus die Bezeichnung AUF durchgesetzt hat, was ja auch Sinn macht.

Also, um den Kreis zu schließen, zurück zu den flatternden Gedanken, die flattern weder auf noch über, sondern nur in und zwar in meinem Bregen, der Hirnmasse, welche ich mein Eigen nenne. Sie flattern dort,, getrieben durch die Hirnströme munter von einer Synapse zur nächsten und bringen gar wunderliche Dinge mit sich, manchmal möchte ich gar nicht wissen, wo sie das gefunden haben, was sie mir da mitbringen. Nicht, dass es für mich wirklich verstörend wäre, was sie mir da anbringen, aber ich stelle mir schon mal die Frage, warum bringt der mir das jetzt? So ein internes „Wie kommst du denn jetzt da drauf.“ – Ich erspare mir an dieser Stelle jeglichen Versuch, über ein „du“ zu mir selber zu kalauern, das haben andere, weitaus begabtere Persönlichkeiten, bereits mit mehr oder weniger Bravour hinter sich gebracht, dann muss ich es jetzt nicht noch einmal aufgreifen.

Gedanken sind schon arglistige kleine Biester, manche schießen einem durch den Kopf ohne offene Wunden zu hinterlassen, was man als vom Leben Abhängiger noch durchaus als positiv zu erachten vermag, jedoch wird es fatal, sollte es sich hierbei, also bei dem Gedanken um einen an sich nicht schlechten handeln, einen dessen Garn man gerne noch ein Weilchen länger gesponnen hätte, dessen Fährte man hätte verfolgen wollen, wenn man dann nicht sofort mental zupackt, ist er von hinnen, weg.

Jemand Kaffee? – Oder ein seltsamer Zufall?

Das ist dann ungefähr so wie in die Küche gehen, um Kaffee aufzusetzen, auf halbem Weg schreit die Katze, als treusorgender Katzensklave kommt man umgehend zu dem Schluss, das arme Tier hat Hunger, teilt uns dieses lautstark und unmissverständlich mit, woraufhin wir wiederum nicht umhin können dieser Aufforderung dienstbeflissen nachzukommen, um dem Hunger Abhilfe zu schaffen, jetzt will es eine Laune der Natur, dass wir beiläufige Aufgaben und Ideen wie das Kaffee kochen nicht direkt im großen Aufgabenbuch der Hirnwindungen festschreiben, sondern, weil es ja gleich erledigt ist, sind ja nur ein paar Handgriffe, tragen wir sie offen, also irgendwie schon geschlossen im Kopf aber eben lose, mit uns rum, da fällt uns wie erwähnt der heimische Dachhase in den Weg und schon beginnt sich der Kaffeekochgedanke zu verflüchtigen, wir haben ihn noch, aber mit jeder Sekunde des Katzenfütterns wird er durchscheinender, verblasst, bis schlussendlich für uns nur noch Katze füttern und dann in die Küche gehen auf der mentalen To Do Liste steht.

In der Küche angekommen, stehen wir dann zunächst wie der sprichwörtliche begossene Pudel da, was in drei Gottes Namen wollen wir in der Küche, ja schön ist es hier, Stulle gibt es auch, also schmieren wir uns erstmal ein Brot, Essen ist immer gut, außer im Fußball. Wir mümmeln auf der Schnitte, sind uns aber sicher, dass uns nicht die Salami hierher gelotst hat, doch was dann? Käsebrot für den Weg geschmiert und dann kommt es, jeder kennt es, jeder hat es schon einmal gemacht und bei anderen bis über beide Backen grinsend belächelt, nein, nicht vom Käsebrot abbeißen, obwohl ja das auch, aber nicht hauptsächlich, das dient nur dazu, dass das Brot in unserer Hand einen Sinn bekommt und wir uns nicht vor der gesamten Familie blamieren. Wir flanieren also mit der Alibistulle durch die heimischen Räumlichkeiten wie durch eine Ausstellung im Berliner Ägyptischen Museum, jedoch nicht auf der Suche nach der Büste der schönen Nofretete, sondern nach dem Punkt an dem wir vormals den Entschluss gefasst haben, die Küche heimzusuchen und dort… ja was?

„Wann ist der Kaffee fertig?“

Kaffee, verdammte Axt, das war es also, blöde Katze, jetzt heißt es Ruhe bewahren, geistesgegenwärtig antworten wir:

„Gleich, willst du auch eine Stulle?“

Das letzte Wort entwischt unserem Beißwerkzeug, als wir bereits vor der Küchentür stehen, jetzt aber schnell, natürlich dauert es jetzt unerwartet lange, wir sind noch nicht in Sicherheit, also Kaffee vorbereiten, Maschine anschalten, dann laut, aber undeutlich meckern und über die Schulter rufen:

„Das zieht sich noch hin, ich glaube wir müssen die Maschine mal wieder entkalken!“

Wieder im Wohnzimmer angekommen, gerade noch den letzten Bissen Käsestulle in der Hand Richtung Kauleiste führend, werden wir Zeuge der verbrieften und überlieferten Feststellung des ältesten Nachkommens der Familie, der dort dem männlichen Familienoberhaupt gegenüber die Frage in den Raum stellt:

„Papa, ist dir eigentlich die zeitliche Kongruenz aufgefallen? Jedes Mal, wenn Mama die Katze füttert, muss die Kaffeemaschine entkalkt werden.“

Genau so, nur ohne Küche, Kaffee, Mutter, Vater, Katze, Wurst- und Käsestullen sowie Nachkommen jeglicher Generation, verhält es sich mit dem durchschießenden Gedanken, wenn wir, wie erwähnt, nicht umgehend zupacken, ist er weg, und nur in seinem kometenhaften Schweif können wir noch erahnen, so ein schlechter wäre er nicht gewesen. Was bleibt uns also anderes übrig, wir hangeln uns mühsam an den soeben durch- oder wenigstens angedachten Gedanken entlang den Weg, den wir mental genommen haben, zurück, schalten das innere Auge auf Rundumsicht und hoffen, der Flüchtige möge noch einmal am weiten Firmament der Schädelinnendecke aufflackern, auf dass wir ihn erhaschen und zu weiteren Bedenkung einkerkern können.

Wurden wir des kleinen Lümmels dann tatsächlich habhaft, so gilt es ihn dingfest zu machen, einige nutzen dafür immer noch ein kleines Ideenbüchlein, andere denken einfach mit dem Gedanken weiter, ungeachtet der Gefahr alles andere vorher angedachte, ungenutzt verfallen zu lassen, ich wiederum schreibe mir selber eine Nachricht auf einem Nachrichtenclient, so habe ich ihn beim Schreiben meiner Texte immer parat und kann mir sogar antworten. Keine Angst,, ich habe noch nicht angefangen, stundenlang mit mir selber per Messenger zu kommunizieren, obwohl meine Gedanken durchaus gerne diskutieren, aber im Kopf, den Rest des Körpers ziehen sie da normalerweise nicht über Gebühr mit hinein.

Was will der?

In letzter Zeit gab es einiges nachzudenken, Privates, was ich hier nicht wirklich breittreten möchte, will, werde, aber auch Öffentliches. Gerade letzteres ist durchaus denk- bis merkwürdig, merkwürdig in beiderlei Hinsicht, also einmal nach der überlieferten Methode, seltsam, komisch, merkwürdig, aber eben auch würdig gemerkt zu werden.

Nehmen wir mal den salopp gesagt Klapskalli, den uns der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika großzügiger Weise als Unterhaltungschef der US – Botschaft zur Verfügung gestellt hat. Man muss es sich einfach mal auf den eigenen Hirnwindungen zergehen lassen, um es richtig genießen zu können, dieser Mensch, es ist überliefert und wohl auch wissenschaftlich nachgewiesen, auch wenn es anderslautende Gerüchte gibt, er ist ein Mensch, mit einem Faible für alles weiße, der selber eine Untersuchung wegen eventueller Verabredung mit Russland bzgl der US Präsidentschaftswahlen an den Hacken hat, wobei eine Einmischung Russlands wohl schon nachgewiesen wurde, nur die Verabredung noch nicht. Also dieser Präsident schickt uns einen Grußkasper, der nun seinerseits versucht Europa insbesondere Deutschland ständig politische Vorschriften zu machen, er geht sogar soweit anzukündigen, dass er bestimmte politische Strömungen und Tendenzen bei Wahlen unterstütze. Wann sagt dem Heini mal einer, dass das, was in den USA nicht willkommen ist, in Europa erst recht nicht willkommen ist. Zuhause hat sein Chef Probleme wegen Russland und fährt hier bei uns die gleiche Schiene? Alter Schwede, das muss man erst einmal bringen. Die Entwicklung um diese Thematik hat etwas von Gaffen auf der Autobahn.

Beim Thema Russland stubst mich ein Gedanke an und bringt sich so wieder in Erinnerung, ein Gedanke, der schon mal, in lästerlicher Runde an mir vorbeihuschte. In Russland findet dieses Jahr die Fußballweltmeisterschaft statt.

Schon Fredl Fesl weiß zu berichten „und am Ende der Meisterschaft, weiß man wer am meisten schafft, wer der Meister ist der Welt, der bekommt auch das meiste Geld.“

Da sitzt man also in trauter Runde mit Freunden beisammen, natürlich kommt das Thema auf den Sommer und die bevorstehende WM – eine Zeit, die nicht fußballafine Menschen gerne zum Einkaufen nutzen. Ich muss gestehen, ich mag Sport, es gibt Sportarten die schaue ich mir gern im Fernsehen an, auch Fußball, jedoch gibt es für mich kaum etwas uninteressanteres als eine Fußball – EM oder WM,  demzufolge saßen wir also in trauter Runde und überlegten, was wir mit der freien Zeit anstellen könnten, einkaufen in leeren Supermärkten, ins leere Kino gehen oder, bei uns etwas seltenes, nein eher unmögliches, als Einheimischer im Sommer an den Strand gehen, in meinem Fall rollen und nicht sofort über irgendwelche Touristen stolpern, die sitzen dann munter in den ortsansässigen Schankbetrieben und frönen der WM bei diversen nicht- aber ebenso alkoholischen mehr oder minder Genussmitteln. Die Einheimischen nahezu alleine am Strand, wann gibt es sowas schon mal? Gar nicht so selten, schließlich ist immer irgendwas, aber am besten zieht noch Fußball, egal ob WM oder EM.

Strandparty damals und heute

Achja, eine Strandparty, aber bei dem Aufwand an Kontrolletis nahezu unmöglich und warum? Wegen der Zerstörung fremden Eigentums durch wen auch immer, aber herumliegende Flaschen ehemalig alkoholischen Inhaltes treffen eine deutliche, wenn auch sprachlose Aussage in Richtung „Strandparty“. Was ist eigentlich mit den Leuten von heute los?

Kurzer Erinnerungsmodus…

Damals, als wir noch die Jugend von heute waren, da gab es sie auch, diese Strandparties, die sind so alt wie die Besiedlung der Küste. Jeder mit einem leichten Hang Richtung Romantik, hat einen „Hachjaaa“ Moment, wenn in einem Film die Protagonisten an einem warmen Sommerabend im Sonnenuntergang am Meer im Sand sitzen, die letzten Strahlen der, wie erwähnt dem (weil zeitlich so vorgesehen und sie ist ja relativ pünktlich, da kann man seine Sonnenuhr nach stellen) Untergang geweihte Sonne, wärmen noch etwas die am Strand Sitzenden und spiegeln sich auf den Wellen, die Sonnenstrahlen, nicht die Protagonisten, was vermutlich an der Kameraeinstellung liegt, bei diesem Anblick kribbelt es im Bauch des romatikbegabten Zuschauers.

Man kann vieles über das Wetter am Ende der norddeutschen, bewohnbaren Landmasse sagen, aber neben wunderbarem grau, können wir hier auch Sonnenuntergang, aber nicht nur wie oben beschrieben mit Lichtspiegelungen auf den Wellen, nein, bei uns geht es je nach Tide (Ebbe, Flut, auf- oder ablaufendem Wasser – na Tide eben) auch mit Lichtspiegelungen auf dem Meeresgrunde, also Watt, welches durchaus auch ein markantes und wirklich beunruhigend schönes Wellenmuster aufweist. Dieser Anblick ist mindestens ebenso romantisch wie der oben beschriebene, aber für den Küstenbewohner bedeutet er noch etwas viel tiefergehendes, nämlich Heimat, zu Hause. Wenn man nach langer Zeit an einer Fachhochschule oder Universität endlich mal wieder heim an den Deich kann, gehört ein Abend am Strand fast wie selbstverständlich dazu, einfach die Seele baumeln lassen und die Reflexionen des Lichtes genießen, dazu noch leicht auflandiger Wind (der Wind weht übers Meer und Watt in Richtung Land), welcher uns die leicht salzig riechende Seeluft um die Nase weht, dann fällt viel Stress ab und man ist wieder zu Hause.

Lustig wird es, wenn dann der Wind eine dunkle Wolke vor sich her treibt, sofort beginnen die ersten ihre Sachen zu packen, das sind die Touristen, die das erste Mal da sind, es fallen die ersten Tropfen, die ersten Touristen sind bereits am Auto, die, die schon öfter hier waren, beginnen mehr oder weniger durch die Wasserkraft des Regens angetrieben ebenfalls damit ihre Sachen zu packen und eilen stolpernd in Richtung der Familienkutsche. Der Regen deutet an, es wird nicht mehr besser, der Küstenbewohner prüft die Windrichtung, die Tide und erhebt sich, packt zusammen, nicht ohne zwischendurch mit in die Hüften gestemmten Händen weiter Wind und Wetter zu betrachten, packt weiter und schlendert ebenfalls in Richtung der heimischen vier Wände, wohl wissend Regen ist gar nicht so schlimm, das meiste geht vorbei und den Garten muss man morgen auch nicht gießen.

Irgendwie bin ich von Thema Strandparties abgekommen, klar haben wir Strandparties gefeiert, natürlich auch gerne mal in einem offenen Strandkorb, viele von uns, bzw. die dazugehörigen Eltern, hatten immer einen Strandkorb an irgendeinem Strandabschnitt stehen, die konnten wir nutzen, oder es wurde welche gesucht, die offen waren. Am schönsten war es aber eigentlich zusammen auf den Jacken sitzend, wenn wir sie dabei hatten auch gerne auf Decken, eng beieinander und die Musik aus der strandtauglichen Boombox. Unseren Müll haben wir wieder mitgenommen, zu Schaden gekommen sind weder wir noch die Strandkörbe oder anderes fremdes Eigentum – und genau DA liegt der Unterschied, wir waren auch Chaoten, laut und störend, aber wir waren immer versucht, nichts wirklich kaputt zu machen.

Dennoch, um jetzt mal langsam wieder in Richtung des Themas zu wandern, dennoch könnten wir theoretisch Strandparty machen, da der überwiegende Teil der Touris in den diversen Kneipen rumhängt und WM schauen wird, das Ganze bezeichnen sie dann als „Public Viewing“ ein Anglizismus, der den Engländern jedesmal die Spaßtränen in die Augen treibt, wird damit doch im englischen Sprachraum unter anderem eher die öffentliche Leichenschau bezeichnet, aber so sind wir Deutschen, in Fremdsprachen immer konfekt.

Die Endspielpaarung steht schon fest

So rein historisch betrachtet. Frankreich gegen Deutschland. Woher ich das weiß? Na, wie gesagt aus der Geschichte, beide Nationen haben jeweils nur im Winter nicht wirklich etwas in Russland beschicken können. Die Winterspiele in Sotchi waren dafür ein weiteres Beispiel, zwar waren beide Nationen diesmal auf Väterchen Frost vorbereitet und entsprechend ausgestattet, im Falle der Biathleten sogar ausreichend munitioniert, mussten sich aber mit Platz 6 und 10 zufrieden geben. Im Vergleich dazu gab es 2018 in Südkorea einen starken zweiten Platz für Deutschland und um einen Platz verbessert, Platz 9 für Frankreich.

Wenn sich jetzt der eine oder andere die Frage stellt, wie in aller Welt man beim Biathlon ZWEITER werden kann, man habe doch eine Flinte dabei, nun seitdem sie die Munition vorher abzählen, hat sich die Zahl der Zieleinfahrten eklatant erhöht und es gibt tatsächlich auch mal Zweite und nachfolgende Plätze. Es kommt jetzt auch auf das Laufen an, nicht mehr nur aufs gute Zielen und Schießen.

Wer also macht das Rennen um die Fußball Weltmeisterschaft? Frankreich oder Deutschland? Die Reitervölker, die mehrfach durch Russland marodierten, lassen wir jetzt mal außer Betracht, das wird zu kompliziert und damit wäre das Thema einem Laien nicht mehr zu vermitteln.

Ehrlich gesagt ist es mir echt wumpe, ich sehe nur wieder jede Menge Kohle, die in irgendwelche Fanartikel gepumpt wird, gemeinsames Abfeiern der Mannschaften, Nationalstolz allenthalben und nach der WM werden die Wunden geleckt, wenn die Historie doch nicht recht hatte und die barfüßigen Iraner Weltmeister werden, warum barfuß? Weil Nike keine Schuhe liefern will, weil der Obermotz mit den Iranern zickig ist.

Gewinnen wieder nur die Ewiggestrigen?

Was bleibt, ist jede Menge Müll und in einigen wenigen das Gefühl des gemeinsam erlebten Nationalstolzes, der in diesen wenigen bis zur nächsten EM hin und her wabert, ihre innere Leere füllend, sie selber in der irrigen Annahme verharren lässt, alle wäre einig, aber sie wären das Volk und das plärren sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die sie umgebende Welt. Ist die WM deshalb schlecht? Nein, mitnichten, schließlich finden die wenigen ja immer irgendeinen Grund zum schreien, brüllen, skandieren.

Also, all denen die sich an einer WM erfreuen können, wünsche ich viel Spaß dabei, allen anderen viel Erfolg und Freude beim Einkaufen und Planen von Public Viewing freien Parties.

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