Wieder einmal sitze ich hier am Kopfende meines Tisches und frage mich wo bin ich eigentlich, also im übertragenen Sinne nicht so rein körperlich, da sitze ich ja, wie bereits eingangs erwähnt, am Kopfende meines Tisches und frage mich… halt stopp so kommen wir nicht wirklich weiter, aber ich denke ihr habt den Ansatz verstanden.

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Eigentlich wollte ich was ganz anderes machen, schreibe an etwas anderem, aber dann fiel mir ein ZDDK Artikel zu, der mir einfach nicht aus dem Sinn geht, nein, es geht dabei nicht um, Deutschlands bekanntester nicht campenden Camperin, die man sich doch sehr gut im Dschungelcamp vorstellen  könnte, die in einem Akt gnadenloser Selbstüberschätzung und nahezu unerreichter Selbstverherrlichung der irrigen Annahme verfiel die Welt wäre ohne ihre Beiträge verloren und vollzog umgehend den Rücktritt vom Rücktritt, erschien aus der Versenkung, nur um gleich wieder in ein Jammertal zu fallen, dort sitz sie nun und lamentiert gegen alles und jeden, vor allem die wohlverdiente Kritik und andere so im Dschungelcamp des Lebens auf sie niederregnenden und eigentlich auch nur von ihr so empfunden Ungerechtigkeiten der Netzwelt, natürlich, so wollen wir mal unterstellen, weiß sie abends in ihrem Zelt sehr wohl, dass die Netzwelt sehr gut ohne ihre Beiträge bestehen könnte, dass etliche Leser nicht von ihren … hmmm… wohldurchdachten, hervorragend recherchierten und bis in kleinste Detail wohlformulierten Beiträgen in die Irre geführt werden könnten, da diese, also ihre Beiträge nicht die Leser, gar nicht erst erschienen wären.

Aber um die, also die Camperin, geht es ja gar nicht.

Nein, die Anfrage, die mich umtreibt ist *an dieser Stelle bitte gedanklich einen dramatischen Trommelwirbel oder ähnlichen Soundeffekt einblenden, Fanfaren wären cool* „Der Suppenfuß“.

Da mag man sich jetzt denken was in aller Welt ist ein Suppenfuß und was ist daran so besonders. Nun, ein Suppenfuß ist so etwas wie eine Schweinepfote, oder Gänsebein, nur eben vom Menschen, versehen mit allerlei erbaulichem Suppengemüse, garniert mit Kräutern und, ernst bleiben Leute, obwohl beim Thema Fuß entbehrt diese Formulierung nicht wirklich einer sehr platten Art von Humor, das ist dann schon fast Mario Barth Niveau und so weit runter wollen wir doch nicht wirklich, also bleiben wir ernst und fügen tapfer hüstelnd hinzu, alles zusammen ist eingeschweißt, ja so richtig in Folie, mit Etikett und dem Hinweis „Am Stück“. „Am Stück“ wiederum, man mag es kaum glauben, ist ein selbst für den Laien, den man sonst ja nur ungern mit komplexen Denkaufgaben belasten möchte, erkennbar DEUTSCH.

Was? Deutsch? Dann müsste doch aber eigentlich das Zeug im deutschen Einzelhandel erhältlich sein, ja eigentlich, aber eigentlich ist die Erde ja auch eine Kartoffel, so rein von der Form her, und eiert durchs All, andere hingegen sehen sie als eine Scheibe, haben Angst vom Rand zu fallen, da habe ich übrigens neulich eine interessante These zu gesehen, also nicht zum vom Rand fallen, sondern zu Scheibe und Kugel, Grundtenor der These war „versetzt doch mal einer an sich platten Münze einen Drall, dann erscheint sie als Kugel.“ Das wiederum ist ja grundsätzlich richtig, wer allerdings der Erde bei Aufnahmen aus dem All, derart einen Drall versetzt hat, dass sie als Kugel erscheint, hat der vermutlich selbst arg bedrallte Ersteller der These nicht weiter ausgeführt. Meine Güte, dabei wäre die Antwort so einfach, so naheliegend gewesen – Die Hand Gottes.

göttlich oder außerirdisch?

Womit natürlich allen an dieser Stelle eines klar sein dürfte. Die These des Erdscheibendralls ist gleichzeitig eine These für den Beweis der Existenz Gottes, oder zumindest seiner Hand. Dabei ist es doch auch gut möglich, dass ein paar Außerirdische auf der Rückreise von Han Wavel, nach Missbrauch einiger Flaschen Pangalaktischen Donnergurglers, die Kontrolle über ihr Raumschiff verloren gegen die Erdenscheibe knallen und dieser so den Kugel vorgaukelnden Drall mitgaben. Da darf sich jetzt jeder seine Wahrheit aussuchen, meinetwegen auch, dass die Erde eine gedrallte Scheibe ist, schließlich geht es hier um wichtigeres, um so elemantar wichtiges wie Suppenfüße.

Aber mal ehrlich, wie weit ist es denn gekommen, gibt es da draussen im germanischen Sprachraum wirklich Typen, die sich selber dem Homo sapiens sapiens zurechnen und allen Ernstes glauben, in den Kühlregalen des bundesdeutschen Einzelhandels könne es MENSCHENFLEISCH geben? Also, so dass es auch tatsächlich als vom Mensch stammend erkennbar ist, ich rede da nicht vom Schlachter der den Finger nicht rechtzeitig aus dem Fleischwolf bekam und dann bei jeder verkauften Frikadelle mit Trennungsschmerz reagierte. Natürlich nicht, Mensch Leute, da haben sich einige begabte Fotografen ausgetobt. Mit anderen Worten Fake, phoney…

Echt mal Leute, es besteht kein Zwang das Hirn am Eingang zum Internet abzugeben und nur, wer es mitbringt kann eines wirklich nutzen – den gesunden Menschverstand.

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