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Wieder einmal sitze ich am Kopfende meines Tisches, draußen tummeln sich im Sonnenschein, das muss man sich echt mal vorstellen Norddeutschland und Sonne mit strahlend blauem Himmel, Schmetterlinge durch den Garten, die Katzen üben sich im faul in der Sonne liegen und werden eigentlich nur durch den Hund überboten, der in der prallen Sonne liegend seine Zunge lässig aus dem Maul auf den Boden hängen lässt, wo sie neugierig von ein paar Ameisen untersucht wird, die aber von der Idee die potentielle Beute in den Bau zu schleppen absehen, nachdem sie grob die Maße des Hundes mit dem Durchmesser ihres Einganges verglichen haben.

Ich sitze also hier so vor mich hin und schaue mich an, nicht nur wie sonst virtuell im Neuland, auch nicht mit Hilfe eines Spiegels, nein so richtig in echt, um das zu verstehen machen wir mal eine dieser genialen Rückblenden, die sind in Schriftform zwar eher langweilig, aber gut wir vesuchen es mal – ich beschreibe und ihr lasst es einfach geschehen.

Der Blick fällt auf den Tisch, dieser wird undeutlich und verschwimmt etwas, dazu echt tolle Musik, da nun aber der Musikgeschmack bekanntermaßen verschieden ist, überlasse ich, und das ist das wirklich coole, was in Schriftform besser geht als im Film, es euch welche Musik ihr euch dazu gedanklich einblendet. Im unteren Bildrand beginnt eine Jahreszahl wie wild zu rotieren beginnend mit dem heutigen Datum und durch die Musik hört man das Zirren der Zahlen wie sie sich schneller und schneller rückwärts drehen, bis sie schließlich im Jahr 2016 stehen bleiben, das Bild klärt sich wieder und vor uns sehen wir das Kopfende eines Tisches, dieses Tisches, dieses meines Tisches. Das nenne ich aber mal eine wirklich lohnende Rückblende, von Tisch zu Tisch, Kopfende zu Kopfende, aber die Jahreszahl ist entscheidend, damals entstand die Idee, die zu dieser Kolumne führte, sie wurde zeitnah umgesetzt und heute in 15 Tagen vor 2 Jahren erschien der allererste Beitrag hier, geschrieben vom Kopfende meines Tisches. Dieser Bereich ist mein kleines Hobby neben meiner Tätigkeit im Team von Mimikama, ich bin auch nach über drei Jahren der Zugehörigkeit stolz ein Teil dieses Teams zu sein, es macht riesig Spass und ist nebenbei bemerkt ein Beweis dafür, dass ein gemeinsames Interesse viele grundverschiedene Charaktere dazu bringt an einem Strang zu ziehen, ihre eigenen Befindlichkeiten, die immer mal durchschimmern, deshalb sind wir Menschen und keine Maschinen, nach hinten zu stellen und miteinander nicht nur ein Thema abzuarbeiten, sondern gut und vernünftig aufzubereiten. Die eigenen Kompetenzen zu kennen und viel wichtiger die Kompetenz der anderen anzuerkennen und eine Aufgabe dann einfach freizugeben, auch wenn das Thema unheimlich interessant ist, aber es eben dann doch von demjenigen bearbeiten zu lassen, der weitaus tiefer in der Materie steckt als man selber.

Es begab sich aber zu dieser Zeit des Jahres, namentlich Winter, genauer Februar, da schlich sich der Zahn der Zeit an mich heran und drehte meine eigene Lebensuhr um eine Stelle weiter, nun war mir im Februar aus privaten Gründen und auch aufgrund der Wetterlage nicht wirklich nach einer wie auch immer gestalteten Feierlichkeit, also entschied ich einstimmig, dass ich in diesem Jahr dieses Ereignis im Sommer in einer ersten und angemessenen Weise mit Gästen nachholen würde. Meine Wahl viel auf den gestrigen Tag, also den 14.07.2018. Um es kurz zu machen, es hat nicht ganz so geklappt wie geplant, es wurde nachgeholt – check, gestern – check, angemessen – check, mit Gästen – check, ernst – ich wusste wir haben was vergessen, ernst hat nicht ganz so hingehauen, aber Spaß hat es gemacht.

Ich weiß, dass ich mit der Nachfeier ein großes Risiko eingegangen bin, wenn man nur mal schaut wie viele verschiedene Weltuntergänge in der Zeit angekündigt wurden, aber überraschender Weise nicht eintraten, oder doch und wir haben es nur nicht mitbekommen.

Jetzt hat meine Lebensuhr ein Stadium erreicht, dass ich auf die Frage „Was wünscht du dir?“ „Was kann man dir gutes tun?“ keine spontane Antwort weiß und ehrlich froh bin, dass für „eine neue Niere wäre geil“ auch noch kein gesundheitlicher Anlass besteht, also ist die Antwort „Buddelparty, bring was mit was du magst, dann werden alle satt.“

Natürlich ließen sich die Gäste nicht davon abbringen Präsente zu bringen, so sind sie eben die Freunde, aber hey ich habe mich auch über jedes einzelne gefreut, zeigt es mir doch, dass die überreichende Person sich gedanklich mit mir befasst und sich überlegt hat, womit man mir eine kleine Freude bereiten könnte.

Zu diesem kleinen Fest am gestrigen 14.07.2018 erschienen auch Teile des Teams und überraschten mich, ja sie schafften es sogar mich für eine Nanosekunde fast sprachlos zu machen, sie überreichten mir im Namen des gesamten Teams ein Buch, aber nicht irgendeines, aber seht selbst:

Alle bisher erschienen Beiträge zum nach Hause tragen, verschenken, um die Ohren hauen und sogar zum umblättern, ganz für mich alleine, ob ein Schmetterling drauf landet, wenn ich es auf der Terrasse lese?

Danke Leute – Ihr seid die Geilsten <3

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