Update: Sicherstellung von Kokain in Bananenkisten

Janine Moorees, 23. September 2017

München – Wie bereits am Samstag, 23.09.17, mitgeteilt, kam es in mehreren Supermärkten in Bayern zu Sicherstellungen von Kokain in Bananenkisten.

Insgesamt wurden in Bayern in zehn Filialen einer großen Supermarktkette mehr als 180 kg Kokain sichergestellt.
Die betroffenen Filialen sind wie folgt verteilt:

  • Landkreis Berchtesgadener Land: 1 Filiale
  • Landkreis Traunstein: 1 Filiale
  • Rosenheim: 1 Filiale
  • Landkreis Rosenheim: 2 Filialen
  • Landkreis Landsberg a. Lech: 1 Filiale
  • Passau: 2 Filialen
  • Landkreis Passau: 1 Filiale
  • Landkreis Augsburg: 1 Filiale

Durch Polizeibeamte der örtlich zuständigen Dienststellen wurden zahlreiche weitere Filialen der betroffenen Supermarktkette und zwei Zentrallager, auch unter dem Einsatz von Diensthunden, in Bayern überprüft. Hierbei wurden keine weiteren verdächtigen Kisten oder Rauschgift gefunden.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München konzentrieren sich nun auf die Herkunft der Lieferung.
Weitere Angaben können derzeit nicht gemacht werden.
Quelle: Polizei Bayern

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MÜNCHEN/BAYERN – Am Freitag, den 22.09.2017, gegen 07.00 Uhr verständigte ein Mitarbeiter eines Supermarktes in Kiefersfelden die zuständige Polizeiinspektion über einen auffälligen Fund.

Als der Mitarbeiter gerade Bananen aus einer unmittelbar zuvor angelieferten Bananenkiste räumte, entdeckte er unter den Bananen braune Päckchen.
Die unmittelbar danach eintreffenden Polizei- und Kriminalbeamten stellten schnell fest, dass diese Päckchen mit Kokain gefüllt waren.
Dieses Szenario wiederholte sich in den nächsten Stunden in mehreren Supermärkten in Bayern. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde bereits in zehn Supermärkten in Bayern Kokain in Bananenkisten aufgefunden. Die tangierten Supermärkte liegen in den Präsidialbereichen Oberbayern Süd, Niederbayern, Oberbayern Nord und Schwaben Nord.



Vor Ort übernahmen die Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei und Zoll des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München (GER Südbayern) mit Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte die weiteren Ermittlungen.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein und der GER Südbayern stehen noch am Anfang. Detaillierte Informationen über die genaue Anzahl an betroffenen Supermärkten und die sichergestellte Menge an Kokain liegen derzeit noch nicht vor.
Weitere Angaben können derzeit nicht gemacht werden. Es wird nachberichtet.
Quelle: Polizei Bayern


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