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Gefährliche Körperverletzung mit religiösem Hintergrund

Kathrin Helmreich, 13. September 2017

Neukölln – Verletzt wurde ein Mann in den frühen Nachtstunden des 12. September 2017 in Neukölln

Gegen 22 Uhr am 12. September 2017 war Ermittlungen zufolge ein 23-Jähriger in der Nähe vom S- und U-Bahnhof Neukölln unterwegs und telefonierte dabei.
Plötzlich seien zwei Männer an ihn herangetreten, sollen ihn auf seine um den Hals getragene, lange Kette mit einem Kreuz angesprochen und gefragt haben, warum er Christ geworden sei.
Einer soll dem Angesprochenen dann die Kette vom Hals gerissen und diese auf den Boden geworfen haben. Anschließend habe er dem 23-Jährigen mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen.
Der zweite Mann soll den Attackierten dann festgehalten haben, während ihm der erste Angreifer zwei Schnittverletzungen am Oberkörper zugefügt habe.

Anschließend flüchteten die Angreifer und ließen den Mann verletzt zurück.
Das Opfer informierte mit seinem Handy Bekannte, die dann Polizei und Rettungskräfte zur Karl-Marx-Straße Ecke Herrnhuter Weg alarmierten.
Sanitäter brachten den 23-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.


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