Kinder erfanden einen Schusswechsel und hielten die Polizei auf Trab!

Tom Wannenmacher, 1. Februar 2017

Wie die Polizei Sachsen berichtet, haben fünf Kinder mehrere Polizisten über eine Stunde lang so richtig auf Trab gehalten! Angeblich sei auf sie dreimal geschossen worden.

Alles gelogen Trauriges Smiley Nun meldet sich die Polizei über Facebook zu diesem Vorfall:

In Ihrem Statusbeitrag schreiben sie:

Fünf Kinder haben gestern mehrere Polizisten in Chemnitz über eine Stunde lang richtig auf Trab gehalten. Angeblich sei auf sie dreimal geschossen worden. Solche Notrufe nehmen wir sehr ernst. Immerhin könnte es um Leib und Leben gehen. Jede Minute zählt. Was am Ende des Einsatzes allerdings raus kam, trieb uns die Zornesfalten ins Gesicht.

Die fünf Kinder flüchteten gegen 16.30 Uhr zu einer Mutter von ihnen und berichteten ihr aufgelöst von den Schüssen am Vita Center im Stadtteil Morgenleite.

Etwa 1,80 Meter groß, maskiert, komplett schwarz gekleidet und mit einer Pistole in der Hand – so beschrieben sie den Schützen. Nach dem Notruf der Mutter machten sich drei Streifenwagenbesatzungen auf zur Tatortbereichsfahndung. Gefunden werden konnte der Schütze nicht. Akribisch suchten sie auch die Stelle ab, von wo aus die Schüsse gefallen sein sollen. Frische Fußspuren im Schnee – Fehlanzeige!

Nicht nur deshalb kamen Zweifel auf. Die Kollegen nahmen die Kinder nochmals ins Gebet. Reumütig gaben sie schließlich zu, dass es nur ein „Joke“ war. Lachen der Kollegen – Fehlanzeige!

Der aktuelle Fall steht nur beispielhaft für immer wieder einlaufende Fake-Notrufe von jung und alt in unseren Lagezentren.

Lasst solche Anrufe unter der 110! Wie in Chemnitz bindet Ihr mit solchen Geschichten Einsatzkräfte, die anderswo gerade dringend gebraucht werden. Schlimmstenfalls kann es auch wegen des Missbrauchs des Notrufs richtig teuer werden.

Der besagte Facebook-Statusbeitrag direkt auf Facebook:

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