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Good News: Kind verkauft seine Sammelkarten für seinen kranken Hund!

Claudia Spiess, 14. Juni 2021
Good News: Kind verkauft seine Sammelkarten für seinen kranken Hund!
Artikelbild: öffentlicher Statusbeitrag / Facebook / Kimberly Woodruff

Ein Junge hat mit seiner schönen und selbstlosen Tat bewiesen, wie stark das Band zwischen Kind und Hund sein kann.

Als der kleine beste Freund Bruce, ein Labrador-Mischlings-Welpe, an Parvovirose erkrankt, zögert ein 8-jähriger Junge nicht lange und verkauft seine Sammelkarten, um seinen Hund zu retten.

Unzertrennlich: Bruce und Bryson

Der kleine Hundewelpe Bruce wurde nach seinem Einzug bei einer Familie in Virginia, USA, rasch zum besten Freund des 8-jährigen Bryson. Der Junge verbrachte seine Zeit am liebsten mit dem kleinen Bruce.

In einem Interview mit Local12 erzählt er auch, dass sein Bruder und seine Schwester normalerweise immer zusammen spielen würden. Er hätte darum niemanden zum Spielen. – „Also spiele ich mit Bruce.“

Parvovirose – Ernste Bedrohung für einen Hund

Bryson musste jedoch bald feststellen, dass sein kleiner Gefährte keinen Appetit mehr hatte und kaum mehr von seinem Platz aufstand. Bruce war an Parvovirose erkrankt. Eine schreckliche Diagnose für jeden Hundebesitzer. Denn wird diese Infektionskrankheit nicht behandelt, verläuft sie meist tödlich.
Ohne Behandlung überleben nur ca. 10 Prozent der Hunde. Bei intensivmedizinischer stationärer Therapie jedoch steigt die Überlebenschance auf 90 Prozent und mehr.

Dass eine solche Behandlung sehr kostenintensiv ist, liegt auf der Hand. Brysons Mutter konnte allerdings nur so viel Geld aufbringen, dass der kleine Hund ein paar Tage beim Tierarzt in Behandlung bleiben konnte. Für Bruces vollständige Genesung war allerdings eine längere stationäre Therapie notwendig.

Die Mutter war verzweifelt, sie wusste nicht, wie sie Bruce helfen sollte und wollte vermeiden, dass ihr Sohn Bryson seinen besten Freund verlieren musste.

Pokémon-Karten für Bruces Gesundheit

Bryson blieb nicht untätig. Er baute einen Verkaufsstand, den er am Straßenrand aufstellte. Mit dem Gedanken „Jeder mag Pokémonkarten“ bot er hier seine Sammelkarten zum Verkauf an.

Brysons Mutter Kimberly Woodruff war gerührt von den Bemühungen ihres Sohnes und richtete eine GoFundMe-Seite ein. Die einerseits traurige, andererseits aber auch so schöne Geschichte wurde in sozialen Medien geteilt, immer weiter verbreitet und erreichte immer mehr Menschen.

Ziel der GoFundMe-Seite waren 800 Dollar. Damit sollten die Tierarztkosten für den Hund der Familie gedeckt sein. Mittlerweile steht die Spendensumme jedoch bei über 27.000 Dollar!

Die Kosten für Bruces Behandlung konnten so bezahlt werden, auch durfte er schon wieder nach Hause.

„Ich bin so froh, dass er wieder zu Hause ist, und ich bin stolz auf mich“, erzählt Bryson. „Jetzt spielen mein Bruder und meine Schwester auch mit ihm.“

Das durch zahlreiche Spenden erhaltene Geld will die Familie für künftige Tierarztkosten verwenden. Aber nicht nur für Bruce, sondern auch für kranke Tiere in der Gemeinde.

Karma

Die selbstlose Tat von Bryson blieb nicht unbelohnt. Er darf jetzt die Zeit mit seinem geliebten Vierbeiner genießen.

Außerdem gab es noch eine große Überraschung für ihn. Denn als der Hersteller der Sammelkarten, die Pokémon Company International, von Brysons Unternehmung, seinen kleinen Hund zu retten, erfuhr, schickten sie ihm kurzerhand ein Päckchen mit seltenen Sammelkarten zu.

Bryson wurde somit doppelt belohnt, sein persönliches „Glücksprinzip“ hat auf jeden Fall funktioniert.

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Quellen: hundezeitung.at, local12, anicura.at

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