Keine Kinderfänger: Falsche Tatsachenbehauptungen im Internet – Polizei ermittelt

Tom Wannenmacher, 25. April 2014

Presseinfo der Polizeidirektion Kaiserslautern: Im Laufe des heutigen Vormittags (25.4.2014) haben sich knapp 100 besorgte Bürgerinnen und Bürger an die Polizeidienststellen in Schönenberg-Kübelberg und Neunkirchen/Saar gewendet.

Sie hegten den Verdacht, dass Personen unterwegs sind, um ‚Kinder einzufangen‘ und diese zu Zwecken der illegalen Organentnahmen entführen zu wollen.

Aufmerksam geworden sind die Anrufer durch eine Verbreitung in der Kommunikationsplattform WhatsApp.

Die Polizeibeamten haben die Sorgen und Ängste der Eltern und Anrufer ernst genommen und in einer raschen länderübergreifenden Zusammenarbeit der Polizeidienststellen Schönenberg-Kübelberg ( Rheinland-Pfalz ) und Neunkirchen/Saar ( Saarland ) die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ist in die Ermittlungen eingebunden.

Die Ermittler haben bisher keinerlei Anhaltspunkte und Hinweise erlangen können, die den Anfangsverdacht von Straftaten im Zusammenhang mit Entführungen von Kindern begründen. Nach den bisherigen Erkenntnissen schließt die Polizei eine vorsätzliche Verbreitung der falschen Tatsachenbehauptungen, die zu einer massiven Beunruhigung in Teilen der Bevölkerung geführt hat, nicht aus. Die Polizei weitet ihre Ermittlungen in Richtung der bisher unbekannten Informationsverbreiter aus.

Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz


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