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Trötet dieser Junge beim Einatmen wirklich?

Kathrin Helmreich, 5. Oktober 2017

Absurd oder kurios? Ein 8-Jähriger soll das Mundstück einer Tröte verschluckt haben und trötet nun beim Atmen.

Kinder sind doch immer wieder für eine Überraschung gut. Vor allem, wenn sie Blödsinn anstellen.
Wir erhielten schockierte Anfragen, ob es denn wirklich passieren kann, dass man das Mundstück einer Rüsseltröte verschluckt und danach tatsächlich selbst zur menschlichen Tröte wird.
So soll es zumindest einem 8-Jährigen ergangen sein, der nun beim Einatmen trötet wie ein Partykracher.
In dem Video sieht man, wie er in die Kamera schaut und trötende Geräusche von sich gibt.
So wird dieses und auch ähnliche YouTube Video viral geteilt und geteilt und geteilt:


Nun ja, wie man unschwer überhören kann, trötet der Junge tatsächlich beim Einatmen, aber wie geht das denn nun wirklich?
[vc_message message_box_color=“green“ icon_fontawesome=“fa fa-check“]Ja, das geht! Es handelt sich bei diesem Vorfall um KEINEN FAKE![/mk_info]

Die Story

Laut NZ Herald, Dailymail und weiteren Medienberichten hat der 8-Jährige in der Tat das Mundstück einer Rüsseltröte verschluckt.
Das gute Stück blieb in der Luftröhre des Jungen hängen, so war es ihm möglich, beim einatmen ein Tröt-Geräusch von sich zu geben.
Nur durch einen operativen Eingriff war es den Ärzten möglich, das Mundstück zu entfernen.
Dem Jungen geht es gut und er wird sich laut Aussagen der Ärzten vollständig erholen.
Aufgenommen wurde das Video in der Notfallambulanz eines Krankenhauses im Nord-Westen Argentiniens, der Provinz Tucuman.

Wie aber gelangte dieser Fall ins Internet?

Das ist schnell beantwortet, denn der behandelnde Arzt Doktor Gomez Zuviria wollte damit Eltern aufzeigen, wie gefährlich diese Rüsseltröten eigentlich sind.
Der originale Upload von Dr. Gomez soll mittlerweile auf 6,6 Millionen Klicks kommen.

Ergebnis:

Es handelt sich um keinen Fake! Dieser Junge war wirklich für eine Zeit lang in der Lage, beim Atmen trötende Geräusche von sich zu geben.
Ein viraler Hit, der aber schlimm hätte enden können!


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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