So wird man bei der Jobsuche ungewollt zum „Betrüger“. Mies!

Andre Wolf, 29. Oktober 2018
So wird man bei der Jobsuche ungewollt zum „Betrüger". Mies!
So wird man bei der Jobsuche ungewollt zum „Betrüger". Mies!

Achtung, dreiste Betrugsmasche im Netz: Findige Ganoven eröffnen Bankkonten im Namen Arbeitssuchender, um damit Geld ins Ausland zu schieben!

So gehen die Betrüger vor: Sie veröffentlichen gefälschte Stellenangebote, teils bei eBay, teils bauen sie Seiten bekannter Firmen nach. Wer sich bewirbt, bekommt ein paar Tage später eine Aufforderung per E-Mail, sich mit Hilfe eines Video-Ident-Verfahrens auszuweisen. Die Bewerber scannen dann ihren Personalausweis quasi mit dem Smartphone ein.

Dieses Verfahren nutzen auch Internetbanken, um Neukunden sicher zu identifizieren. Und hier kommt der Clou: Der Jobsucher merkt nicht, dass er sich gar nicht für einen Job identifiziert, sondern für ein Bankkonto.

Parallel betreiben die Gauner mit den so erbeuteten Kontonummern Internetläden, die nie Ware verschicken – Fake Shops. Das eingehende Geld verschieben sie dann über das so eröffnete Konto ins Ausland. Für den Jobsuchenden kann das unangenehm werden: Die Polizei ermittelt dann gegen ihn wegen Betrugs.

via Stiftung Warentest

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