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COVID-19 in Italien: Conte kündigt weitere Maßnahmen an

Kathrin Helmreich, 12. März 2020
COVID-19 in Italien: Conte kündigt weitere Schließungen an
COVID-19 in Italien: Conte kündigt weitere Schließungen an

In Italien sollen nun auch Geschäfte und Restaurants geschlossen werden. Supermärkte und Apotheken bleiben von den Maßnahmen vorerst unberührt.

Italien: Premier Giuseppe Conte kündigt weitere Maßnahmen an

In Italien sollen nun auch Geschäfte und Restaurants bis auf wenige Ausnahmen geschlossen werden.
Supermärkte und Apotheken bleiben von diesem Schritt noch unberührt.

Sperrzone Italien

Premier Giuseppe Conte hatte Mittwochabend weitere Maßnahmen angekündigt, um die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Erregers in Italien einzudämmen. Nachdem bereits die Schulen ihre Tore geschlossen halten und seit dem 09. März 2020 das ganze Land als Sperrzone gilt, will Conte nun auch Geschäfte und Restaurants bis auf wenige Ausnahmen schließen.

Einen Grund, um die Supermärkte zu stürmen, gäbe es laut Conte jedoch nicht, denn Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

COVID-19 Entwicklung in Europa

Auch in Spanien greift der Virus rasant um sich. Die Küstenstadt Valencia sagt aufrund des Virus einen Teil der traditionellen Frühlingsfeiern ab.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich gegen eine Grenzschließung im europäischen Raum aus. So „ginge es jetzt nicht darum, Europa voneinander abzuschotten, sondern einen gemeinsamen Modus zu finden, in dem möglichst kein Gesundheitssystem in der europäischen Union überfordert wird“.

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Indessen hat Österreich die Grenze zu Italien so gut es geht, abgeriegelt. LKW-Fahrer werden auf Anzeichen von COVID-19 geprüft – die Autobahnen zeigen sich wie leer gefegt.

Der Schweizer Kanton Tessin ruft den Notstand aus. Theater, Kinos, Gymnasien und Berufsschulen werden geschlossen. So soll eine Ausbreitung des SARS-CoV-2-Erregers verzögert werden. Trotz diesen Schrittes, bleiben laut Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, die Grenzen nach Italien vorerst offen.

Passend zum Thema: Coronavirus: Warum schnelles Handeln nun wichtig ist

Weitere Quellen: Frankfurter Allgemeine, Neue Zürcher Zeitung, Dolomitenstadt.at


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