iPhone: WLAN- Falle durch gefährliche Zeichenfolge!

Annika Hommer, 22. Juni 2021
iPhone: WLAN- Falle durch gefährliche Zeichenfolge!
iPhone: WLAN- Falle durch gefährliche Zeichenfolge!

Ein Fehler bei iOS-Geräten verursacht beim Einwählen in ein Netzwerk mit einer bestimmten Zeichenfolge im Namen eine dauerhafte Sperre der WLAN-Funktion, die auch mit Neustart und Umbenennen des WLAN-Namens nicht behoben werden kann.

Durch einen Test mit seinem persönlichen WLAN-Netz hat Sicherheitsforscher Carl Schou herausgefunden, dass die Zeichenfolge “%p%s%s%s%s%n” als SSID eine dauerhafte Sperre der WLAN-Funktion zur Folge hat.

Prozentzeichen im Netzwerknamen gefährlich

Konkret handele es sich dabei scheinbar um ein Problem mit dem „%“-Zeichen, gefolgt von einem Buchstaben. Diese Zeichenfolge sei häufiger Bestandteil von Programmiersprachen. Experten vermuten nun, dass iOS-Geräte beim Einwählen in Netzwerke mit diesen Fragmenten annehmen, vermeintliche Befehle ausführen zu müssen und die Sicherheitsmechanismen von iPhones oder iPads schließlich die WLAN-Funktion außer Betrieb setzen. Sprich: Wählen Sie sich mit einem iOS-Gerät in ein solches Netzwerk ein, hat dies voraussichtlich zur Folge, dass Sie überhaupt kein WLAN mehr nutzen können – auch nicht zu Hause, wo es sonst immer funktionierte. Laut Schou habe auch ein Neustart seines Gerätes und das Umbenennen des Netzwerkes nicht zur Lösung des Fehlers geführt.

Wie kann man sich schützen?

Scheinbar ist es für so manchen Betreiber eines WLAN-Netzes verlockend, ihr Netzwerk in eine Falle umzufunktionieren. Auch Varianten der oben genannten SSID sollen zu Problemen führen können. Daher sollten Sie es unbedingt vermeiden, sich in fremde Netze mit einem Prozentzeichen im Namen einzuwählen. Sollten Sie dies dennoch versehentlich getan haben, kann die WLAN-Funktionalität über ein Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen wiederhergestellt werden. Dies ist in wenigen Schritten durchführbar:

  1. Einstellungs-App aufrufen
  2. „Allgemein“ auswählen
  3. „Zurücksetzen“ auswählen
  4. „Netzwerkeistellungen“ antippen

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Quelle: t-online.de
Bild von Jan Vašek auf Pixabay
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