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Instagram-Betrug: So können Sie sich schützen!

Claudia Spiess, 16. Juli 2020
Instagram-Betrug: So können Sie sich schützen!

Um auf Instagram sicher vor Betrug zu sein, hat die Plattform selbst nun die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Instagram-Betrug: So können Sie sich schützen! – Das Wichtigste zu Beginn:

Fake-Gewinnspiele, Bots und kostenpflichtige Abos vermehren sich auf Instagram. Es wird kommentiert, Freundschafts- oder Followeranfragen trudeln herein oder private Nachrichten werden verschickt, um mit potenziellen Opfern in Kontakt zu treten.

Instagram warnt vor Betrugsmaschen

Vorsicht ist bei Profilen von Organisationen, Unternehmen oder Personen öffentlichen Lebens gegeben, die nicht durch einen blauen Haken verifiziert wurden.
Bei Beiträgen, die zahlreiche Grammatik- und Rechtschreibfehler beinhalten, sollte man skeptisch sein.
Auch kommt es vor, dass Fremde vorgeben, Sicherheitsmitarbeiter von Instagram zu sein, um Kontoinformationen zu erhalten.

Instagram warnt vor den häufigsten Betrugsmaschen und hat dazu im Hilfebereich Informationen und Tipps zusammengefasst.

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Romance Scamming

Der Betrug mit der Liebe. Unbekannte verschicken Nachrichten, geben sich romantisch und an der Person interessiert. Sobald eine gewisse Vertrauensbasis entstanden ist, lassen Geldforderungen für angebliche Notsituationen, Reisen oder Rechnungen nicht lange auf sich warten.

Lotterie-Gewinn

Gefälschte Profile oder Seiten bewerben Lotterien. Opfer erhalten Verständigungen zu angeblichen Gewinnen. Um diese zu erhalten, muss man vorab entweder eine Gebühr leisten oder seine Bankdaten bekanntgeben.

Kreditbetrug

Die schnelle Hilfe bei Geldsorgen. Niedrige Zinssätze und eine unkomplizierte, unbürokratische Abwicklung werden in Kommentaren, Postings oder Nachrichten versprochen. Zur Abwicklung wird oft eine erste Gebühr gefordert, anschließend bricht der Kontakt ab.

Kreditkartenbetrug

Unwiderstehliche Angebote – Dienstleistungen oder Produkte zu unschlagbaren Preisen. Dahinter steckt jedoch oft nur die Absicht, an die Kreditkartendaten der Opfer heranzukommen.
Entdeckt man ungewöhnliche Belastungen auf dem Kreditkarten-Konto, sollte man seine Karte sperren und dies umgehend seiner Bank und der Polizei melden.

Investmentbetrug

„Wie man aus 100 Euro schnell mal 1000 Euro macht“: „Cash Flipping“-Systeme, Ponzi-Systeme, Schneeballsysteme oder „Get Rich Quick“-Methoden versprechen das schnelle Geld. Folgt man den Aufforderungen und zahlt, sieht man sein Geld meist nie wieder.

Betrug bei der Jobsuche

Vermeintliche Jobangebote finden häufig Interessenten. Auch die Coronakrise war bei Betrügern dieser Masche höchst „hilfreich“. Man sollte allerdings auf weiterführenden Websites keine vertraulichen Daten wie etwa Adresse oder amtliche Ausweise bekanntgeben und schon gar kein Geld für Vermittlungen oder an potenzielle Arbeitgeber bezahlen.

Phishing

Um an die Daten eines Nutzers heranzukommen, werden Nachrichten versendet, die einen Link zu einer Seite enthalten. Hier wird man aufgefordert, seine Login-Daten einzutragen. Diese Daten dienen jedoch nicht dem Login selbst, sondern dazu, dass Betrüger eben diese Daten abgreifen können.

Die Folge daraus: Die Betrüger haben Zugang zu fremden Konten und können zudem die Zugangsdaten ändern, sodass man selbst keinen Zugriff mehr hat.

Kostenpflichtige Abos

Oftmals werden Abonnements gegen eine Einmalzahlung angeboten, doch diese führen in vielen Fällen zu kostenpflichtigen Langzeitabos. Instagram warnt vor dem Abschließen von Abos mit unbekannten Dritten.

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Wie schützt man sich optimal?

  • Sichere Passwörter: Mindestens sechs Zahlen, Buchstaben und auch Sonderzeichen sollte man hierfür verwenden. Außerdem sollte man für die verschiedenen Webseiten oder Social Media Plattformen unterschiedliche Passwörter verwenden, und diese auch regelmäßig ändern.
  • Zweistufige Authentifizierung: Loggt man sich in seinen Account ein, muss man dies durch einen zusätzlichen Code, den man entweder per SMS oder in einer App erhält, bestätigen. Dies erschwert Betrügern den Zugang und man wird gleichzeitig informiert, wenn offensichtlich jemand versucht, sich in einen Account einzuloggen.
  • Logout: Nutzt man ein fremdes Gerät wie beispielsweise einen öffentlichen Computer oder das Handy von jemand anderen, sollte man sich bei allen Diensten, bei denen man angemeldet war, abmelden.

In die Falle getappt?

Ist man Opfer eines Betruges geworden, kann man sich direkt an Instagram wenden. Hierfür wurde ein Formular eingerichtet.
Handelt es sich um Identitätsdiebstahl oder finanziellen Betrug, sollte man dies bei der Polizei melden.

Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland
Artikelbild: Shutterstock / Von wichayada suwanachun

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