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Wurde auch dein Instagram-Account gehackt?

Kathrin Helmreich, 26. September 2018
Wurde auch dein Instagram-Account gehackt?
Wurde auch dein Instagram-Account gehackt?

So erreichst du den Instagram-Support

Seit einiger Zeit melden Nutzer bei unserem Kooperationspartner checked4you, dass ihre Instagram-Accounts gekapert wurden. Wir erklären, wie du Kontakt zum Support aufnehmen kannst.

„Jemand hat mein Instagram Profil gehakt und die E-Mail Adresse geändert: …@mail.ru“: Von diesem Problem berichten Nutzer nicht nur in den Kommentaren unseres checked4you-Artikels zu gehackten Profilen. Um sich vor solchen feindlichen Übernahmen zu schützen, empfehlen wir ein starkes, individuelles Passwort zu verwenden und die zweistufige Authentifizierung einzurichten. Aber was ist, wenn das Kind nun mal in den Brunnen gefallen ist?

Gehackter Account schwer wieder zurück zu bekommen

Wurde ein Account gekapert, kann es kompliziert werden, ihn zurück zu bekommen. Leider hat Instagram keine bekannte E-Mail-Adresse für Support-Anfragen. Über einen Umweg gelangt man in der Instagram-App auf ein Support-Formular, um möglicherweise Hilfe zu bekommen. Das geht jedoch nicht mehr, wenn der Hacker das erbeutete Profil gelöscht hat.

Um das Support-Formular von Instagram zu erreichen, macht ihr Folgendes:

  • Öffnet die Instagram-App auf eurem Handy.
  • Tippt auf der Anmeldeseite auf „Hol dir Hilfe bei der Anmeldung“ unter dem „Anmelden“-Button. (Dieser Link erscheint nur, wenn in den beiden Feldern darüber nichts vorausgefüllt ist.)
  • Gebt euren Benutzernamen, eure E-Mail-Adresse oder eure Telefonnummer ein und tippt auf „Weiter“.
  • Tippt auf „Benötigst du weitere Hilfe?“ und füllt die Formularfelder aus.

Sind die Daten unbekannt, wurden sie wahrscheinlich von einem Fremden geändert. Allerdings sollte euer Profil auch gefunden werden, wenn ihr die Mail-Adresse eingebt, mit der ihr es angelegt habt.

Falls das mit dem Formular nicht klappt, gibt es immer noch das Impressum von Instagram. Dort ist eine E-Mail-Adresse angegeben. Auf Nachrichten dorthin muss ein Unternehmen auf jeden Fall reagieren – das ist gesetzlich so vorgesehen.


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