Hund bei Polizeieinsatz erschossen

Kathrin Helmreich, 9. März 2017

Berlin/Reinickendorf: Der Hund eines Randalierers in Tegel wurde gestern Mittag bei einem Angriff auf einen Polizisten erschossen.

Gegen 14 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in die Schlieperstraße, nachdem ein Mann auf der Straße randalierte und die Eingangstür eines Wohnhauses beschädigt hatte.

Bei sich hatte der 38-Jährige einen Kampfhund, den er nicht an der Leine hielt.

Nachdem die Polizisten den alkoholisierten Mann vergeblich aufgefordert hatten seinen Hund anzuleinen, der Mann lautstark und in einer aggressiven Haltung auf einen der Beamten zulief, griff das Tier den Polizisten an und wurde durch einen Schuss aus der Dienstwaffe seines Kollegen getötet.

Der alkoholisierte Mann kam wegen einer erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeidienststelle und konnte anschließend wieder nach Hause gehen.

Ein Bekannter des 38-Jährigen übernahm den getöteten Hund.

Quelle: Polizei Berlin


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