Facebook geht hart gegen Rassismus und Hass vor!

Andre Wolf, 28. März 2019
Härtere Maßnahmen!
Härtere Maßnahmen!

Dem „White Pride“ den Kampf angesagt.

Facebook verkündet in einer Pressemitteilung, stärker gegen „weißen Nationalismus“ vorzugehen. Hass und Rassismus haben keinen Platz auf der Plattform. Dieses Vorhaben gilt nicht nur für Facebook, sondern auch für Instagram.

Die Richtlinien von Facebook verbieten seit jeher Rassismus, jedoch nahm der Konzern immer wieder auf die Identitäten der Menschen Rücksicht. Dennoch geht Facebook jetzt stärker gegen Rassismus und „White Pride“ vor.

Viele Gespräche

Facebook hat in den letzten 3 Monaten weltweit Experten zu diesem Thema befragt. Die härteren Maßnahmen sind das Ergebnis dieser Gespräche. Das Ergebnis: Besser und schneller werden, um Hass zu finden und von den genannten Plattformen zu entfernen.

Dazu setzt Facebook künstliche Intelligenzen ein, die maschinell lernen und beispielsweise auch Material von terroristischen Gruppen finden können.

Profiling!

An dieser Stelle wird es spannend, denn Facebook beobachtet ab sofort auch NutzerInnen, die bestimmte Suchbegriffe nutzen. Als Beispiel wird hier der Suchbegriff „Heil Hitler“ genannt. Diese NutzerInnen werden an die Organisation Life After Hate geleitet, was in Form einer Meldung durch Facebook geschieht.

Bild: Pressrelease Facebook
Bild: Pressrelease Facebook

Life After Hate ist eine gemeinnützige Organisation. Diese Organisation hilft Menschen beim Ausstieg aus rassistischen Organisationen.

Dennoch bleiben Fragen offen. Ist es sinnvoll europäischen Nutzern eine amerikanische Organisation vorzuschlagen? Angebrachter wäre es für Facebook, beispielsweise im deutschsprachigen Raum ebenso nach Partnern zu suchen.


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