Sieben Güterzugmigranten in München aufgegriffen

Janine Moorees, 21. September 2017

München – In zwei voneinander unabhängigen Fällen wurden am Dienstag (19. September) im Bereich des Rangierbahnhofes Nord bzw. des Güterbahnhofes Ost insgesamt sieben Migranten von der Bundespolizei aufgegriffen, die zuvor illegal mit Güterzügen eingereist waren.

Kurz nach Mitternacht waren von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn am Rangierbahnhof Nord betriebsfremde Personen im Gleis gemeldet worden. Eine Streife brachte in Erfahrung, dass es sich um vier Somalier und einen Gambier handelte, die kurz zuvor mit dem Güterzug 48816 – aus Italien kommend, illegal in die Bundesrepublik eingereist waren.



Um 07:30 Uhr meldete der Fahrdienstleiter des Rangierbahnhofes Nord erneut Betriebsfremde im Gleis. Hier konnte, mit Unterstützung eines Helikopters der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim, in Erfahrung gebracht werden, dass es sich um zwei mit dem Güterzug 42128 aus Verona eingereiste Nigerianer handelte. Alle sieben Migranten stellten ein Asylbegehren und wurden zuständigkeitshalber an die Bayerische Landespolizei weitergeleitet. In beiden Fällen kam es zu keinen betrieblichen Auswirkungen.
Quelle: Bundespolizeidirektion München


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