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Geldschein in Australien: Sind da Bill Gates und Coronavirus abgebildet?

Andre Wolf, 19. Mai 2020
Geldschein zeigt Gates? Nein!
Geldschein zeigt Gates? Nein!

Wer geheime Zeichen und Hinweise finden will, (er-)findet am Ende, was am auch sehen will. So wie auf dem 10 Dollar Geldschein aus Australien.

Es gibt da diesen Geldschein in Australien, eine 10 Dollar Note. Wie es sich für einen Geldschein gehört, sieht man darauf allerlei landesbezogene Symbole und Personen.

Der 10 Dollar Geldschein aus Australien soll also nun eine besondere Person abbilden: Bill Gates! Seines Zeichens Endgegner aller Impfgegner – Jump ’n’ Run – Spiele. Doch damit nicht genug!

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Angeblich ist sogar das Coronavirus abgebildet. Na, wenn das mal kein Zeichen, bzw. eine versteckte Botschaft ist! Damit dürfte Australien unterwandert sein in die neue Weltordnung in Downunder komplett installiert worden sein.

So zumindest liest man es auf Facebook. Dort kann man die Behauptung finden, dass Bill Gates und das „Corona Zeichen“ auf dem Geldschein zu finden sind und es doch nun Klick machen solle.

Geldschein zeigt Gates? Nein!
Geldschein zeigt Gates? Nein!

Faktencheck Geldschein Australien

Natürlich sieht man auf diesem Geldschein weder Gates noch das Coronavirus. Den Schein gibt es bereits seit 2017. Das „Coronavirus“ auf dem Schein, sind die Pollen und Blüten eines in Australien beherbergten Strauches (Acacia victoriae). Die Australier nennen ihn Bramble Wattle, eine Form der Akazien.

Sehr ähnlich verhält es sich mit dem vermeintlichen Bill Gates, denn es handelt sich gar nicht um Gates auf dem Geldschein. Wir sehen da nicht Mals einen Mann!

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Nicht Gates, sondern Dame Mary Gilmore!

Aus Nationgeographic.co.au erfährt man: Wer sind die Gesichter auf dem australischen 10-Dollar Geldschein? Hier sieht man Dame Mary Gilmore.

Die australische Schriftstellerin und Journalistin wurde am 16. August 1865 in Cotta Walla in der Nähe von Goulburn, New South Wales, geboren. Gilmore, eine Lehrerin auf dem Land, wurde in die große Stadt Sydney versetzt. In Sydney tauchte sie in die aufkeimende Arbeiterbewegung ein und wurde eine Anhängerin der sozialistischen Ansichten.

Gilmore fand Arbeit bei The Australian Worker als Redakteurin der Frauensektion von 1908 bis 1931. Sie schrieb auch für The Bulletin und The Sydney Morning Herald und wurde eine anerkannte Fürsprecherin für das Wohlergehen der Marginalisierten.

Dame Gilmores erster Gedichtband erschien 1910, und sie schrieb ihr ganzes Leben lang weiter und erregte mit ihrer Wahrnehmung des Lebens im Outback öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr bemerkenswertestes Werk „No Foe Shall Gather Our Harvest“ war in der Dunkelheit des Zweiten Weltkriegs ein erbauliches literarisches Werk.

Gilmore war in den Medien und im Fernsehen eine alltägliche Erscheinung, und ihre Weisheit wurde bis zum letzten Buch, das sie im reifen Alter von 89 Jahren veröffentlichte, verehrt und geschätzt. Bis zu ihrem Tod im Alter von 97 Jahren, 1962, schrieb sie weiterhin für die Tribune, die die offizielle Nachrichtenpublikation der Kommunistischen Partei war.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Hier noch im direkten Vergleich.

In der rechten unteren Ecke erkennt man Mary Gilmore im gehoben Alter.

Im  direkten Vergleich
Im direkten Vergleich

Also nix Coronavirus, nix Bill Gates auf dem Geldschein. Beruhigt weiteratmen, die neue Weltordnung ist auch in Australien nicht installiert.


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