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Masken im Test: „Empfehlens­wert ist einzig die FFP2-Maske von 3M.“

Tom Wannenmacher, 26. Februar 2021
Artikelbild: Shutterstock / Von Zigres
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FFP2-Masken sollen vor der Ansteckung mit Corona schützen. Der Physiker Neisser von der Stiftung Warentest ist von der Güte der Masken jedoch nicht überzeugt.

Die Stiftung Warentest hat aktuell zehn FFP2-Masken getestet. Die Filterwirkung war bei allen hoch. Allerdings schützten nicht alle Modelle gleich gut: Sie lagen teilweise nicht dicht genug am Gesicht an und ließen so Aerosole durch. Bei drei Masken bemängelten die Tester den geringen Atemkomfort, durch sie bekommt man vergleichsweise schlecht Luft. Rundum empfehlenswert ist die Maske von 3M.

Die 3M-Maske erfüllt als einzige ohne Einschränkung die wichtigsten Testkriterien

Sie sitzt gut, ist dicht und ermöglicht komfortables Atmen. Sechs Masken sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Sie lassen sich nicht gut an unterschiedliche Gesichtsformen anpassen, liegen deshalb oft nicht dicht an und mindern so die Schutzwirkung.

Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, müssen Nutzerinnen und Nutzer bei ihnen unbedingt auf einen korrekten Sitz achten.

Ein Anzeichen dafür, dass die Maske kein Leck hat: Beim Ausatmen bläht sie sich auf, beim Einatmen zieht sie sich zusammen. Passt die Maske nicht, sollte man besser ein anderes Modell kaufen.

Die Masken von Rossmann Altapharma, Hygisun und dm Mivolis sind wenig geeignet, weil sie zu sehr beim Atmen behindern.

Der Test FFP2-Masken ist kostenfrei online unter www.test.de/masken abrufbar.

Hier geht es zum Interview mit Spigel.de und dem Physiker Axel Neisser von der Stiftung Warentest, der von der Güte der Masken nicht überzeugt ist.

Artikelbild: Shutterstock / Von Zigres

 


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