Falschmeldung: ICE/IN Nummern

Tom Wannenmacher, 9. Januar 2013

Es kursieren immer wieder Aufrufe eine ICE/IN Nummer im Handy abzuspeichern. Angeblich kommen diese Aufrufe vom ASB, DRK, Rettungsdienst usw. Diese Aufrufe sind FALSCH!

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Die Rettungsdienste und Hilfsorganisationen distanzieren sich von solchen Meldungen und bitten darum diese Meldungen auch nicht weiterzuleiten.

Begründung:

  • Es ist eine sensible Aufgabe, Angehörigen solche Mitteilungen zukommen zu lassen.
  • Im Notfall haben die Retter anderes zu tun als Angehörige zu benachrichtigen. Keiner wird vom Unfallort aus Angehörige informieren.
  • Die Anzahl der Fälle, in denen man Angehörige nicht erreicht, ist sehr gering.
  • Und viele weitere Gründe.

Um diesen Beitrag geht es:

rtw

Hier nochmals als Text:

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei einem Verkehrsunfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben.
Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus der langen Adressliste zu kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: *ICE*(= In Case of Emergency) deutsch – im Notfall. Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Dies ist leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen. Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!!!!

DANKESCHÖN…kopieren und an eure Pin damit !!!

Die Rettungsdienste und Hilfsorganisationen distanzieren sich von solchen Meldungen und bitten darum diese Meldungen auch nicht weiterzuleiten. 

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Hier nochmals die Begründungen dazu:

  • Es ist eine sensible Aufgabe, Angehörigen solche Mitteilungen zukommen zu lassen.
  • Im Notfall haben die Retter anderes zu tun als Angehörige zu benachrichtigen.
  • Keiner wird vom Unfallort aus Angehörige informieren.
  • Die Anzahl der Fälle, in denen man Angehörige nicht erreicht, ist sehr gering.
  • Da die meisten Handys mit PINs und/oder Passwörter geschützt sind können die Helfer auch nicht darauf zugreifen.
  • Und viele weitere Gründe.

Update

Eine sinnvolle Alternative, um eine Person, die man im Notfall kontaktieren soll, zu hinterlegen: Ein einfacher Zettel mit Name, Telefonnummer und ggf. Anschrift.

Einen schönen Vordruck gibt es z.B. hier:
http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/notfallpass.pdf

Quellen:

>> http://www.rettungsdienst.de/magazin/vorsicht-mit-so-genannten-ice-nummern-11002
>> http://www.drk-mdjl.de/index.php/rettungsdienst/artikel/214-ice-ist-keine-kampagne-des-deutschen-roten-kreuzes.html
>> http://www.erstehilfe.ch/ice.html
>> http://www.bageh.de/unsere-themen/private-notfallnummern-ice/
>> http://de.wikipedia.org/wiki/In_Case_of_Emergency


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