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Falsche Prominente betteln auf Facebook um Spenden.

Ralf Nowotny, 21. November 2019
Betrüger geben sich als Prominente aus
Betrüger geben sich als Prominente aus

Es ist eigentlich der Traum jedes Fans: Die verehrte prominente Person meldet sich persönlich mit einer Nachricht!

Dummerweise weiß der oder die echte Prominente meistens davon überhaupt nichts, denn auf Facebook tummeln sich viele nachgebaute Profile, die nur vorgeben, die echte Person zu sein. Ein aktuelles Beispiel ist der Schlagersänger G. G. Anderson, der selbst auf Facebook vor gefälschten Profilen unter seinem Namen warnt:

https://www.facebook.com/G.G.Anderson.Schlagerstar/photos/a.671615782853554/3330316500316789/?type=3&theater

„‼️ACHTUNG! ACHTUNG! ‼️

Momentan gibt es gehäuft Freundschaftsanfragen und PNs von diesem Profil.
Es ist ein Fake!!!!! Ich möchte hiermit ganz deutlich klarstellen, dass ich NICHT dahinterstecke!
Ich habe ein völlig anderes Privatprofil!“

G.G. Anderson ist kein Einzelfall, auch Otto Waalkes und Axel Prahl wurden bereits auf Facebook kopiert.

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Was wollen die falschen Prominenten?

Kurz: Geld.
Im August berichteten wir bereits von einem gefälschten Account von Otto Waalkes, der angeblich eine Hilfsorganisation gründete, und nun einzelne Fans anschreibe, um um Spenden zu bitten. Dummerweise sei die offizielle Spendenseite noch nicht fertig, aber man könne über Western Union bereits Geld überweisen.

Es ist wohl mehr als ein Zufall, dass Western Union auch zumeist von Betrügern der „Nigeria-Connection“ und „Romance Scammern“ genutzt wird.

Schaut auf die Profile der vermeintlichen Prominenten!

Auch wenn Name und Profilbild echt erscheinen, so werdet ihr bei einem Blick auf das Facebook-Profil der Person, die euch anschreibt, schnell Festellen, dass es erst vor kurzem erstellt wurde und sich nur als jene prominente Person ausgibt.

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Zusammenfassung

Betrüger basteln auf Facebook Fake-Profile von Prominenten und schreiben Fans jenes Prominenten an. In den Nachrichten wird dann in mehr oder weniger schlechtem Deutsch um Spenden gebeten. Dieses Geld geht dann aber nicht etwa an eine wohltätige Organisation, sondern direkt in die Taschen der Betrüger!

Am Einfachsten lassen sich diese Betrüger aus dem Takt bringen, indem man Fragen stellt, auf die sie nicht vorbereitet sind, da dann die Texte, welche sie in den Chat reinkopieren, keinen Sinn mehr ergeben. Während man seinen Spaß mit dem falschen Prominenten hat, kann man auch gleichzeitig nebenbei das Profil an Facebook melden und dadurch andere Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. ?


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